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TuS Celle 92 startet mit neuem Trainer und neuen Gesichtern in die 3. Bundesliga

von Celle heute (Audrey Lynn-Struck)

Ein US-Amerikaner auf Weltranglistenplatz 313, ein mehrfacher Norddeutscher Meister, ein Rückkehrer und erstmals seit einem Jahr wieder ein eigener Trainer: Beim TuS Celle 92 hat sich vor dem Start in die 3. Tischtennis-Bundesliga einiges getan. Mit Nishant Lebaka, Vincent Senkbeil, Deniz Aydin und Frederik Spreckelsen geht der Celler Drittligist in die neue Saison, als Trainer übernimmt Thorsten Kleinert.

„Nicht alle Drittligisten haben einen eigenen Trainer.“

Für Teammanager Jens Rothert-Schnell ist gerade die Verpflichtung des Trainers ein wichtiger Schritt in Richtung Tabellenspitze. In der vergangenen Saison hatte sich die Mannschaft weitgehend selbst organisiert – nicht unüblich für die dritte Liga. „Nicht alle Drittligisten haben einen eigenen Trainer“, betont Jens Rothert-Schnell, der Thorsten Kleinert schon seit seiner Jugend kennt. „Es geht um mehr Professionalisierung und darum, jemanden zu haben, der passt.“

Thorsten Kleinert wird Tischtennis-Trainer beim TuS Celle 92

Knapp sieben Jahre lang war Thorsten Kleinert Trainer beim TSV Schwarzenbek, der sich nun aus dem höherklassigen Tischtennis zurückgezogen hat. In Celle möchte der Langenhagener auch mal „nicht ständig gegen den Abstieg spielen“, sondern den Fokus mehr auf das Team legen. „Grundsätzlich ist für mich wichtig, dass die Teamchemie stimmt und alle ihre Aufgaben kennen.“

„Grundsätzlich ist für mich wichtig, dass die Teamchemie stimmt und alle ihre Aufgaben kennen.“

Auch nach dem eigenen Spiel sollen die Spieler ihre Mannschaftskollegen unterstützen, anstatt am Handy zu daddeln. „Das Miteinander muss vernünftig sein und alle müssen motiviert zu Werke gehen“, sagt Thorsten Kleinert, der mit dem TuS Celle 92 mindestens Platz fünf erreichen möchte.

Zwei Neue und zwei bekannte Gesichter

Dafür bekommt der TuS ordentlich Verstärkung. Der 20-jährige Nishant Lebaka aus den USA steht aktuell auf Platz 313 der ITTF-Weltrangliste, trainiert in Düsseldorf und hat nun sein Team in Celle. „Die Liga ist sehr stark und wir haben ein sehr ausgeglichenes Team“, sagt Nishant Lebaka. Ebenfalls neu ist der mehrfache Norddeutsche Meister Frederik Spreckelsen, der gemeinsam mit Thorsten Kleinert aus Schwarzenbek nach Celle wechselt. „Ich freue mich, mal was anderes zu sehen. Ich kenne bisher nur das Umfeld von einem Verein“, erzählt Frederik Spreckelsen, der bereits mit neun Jahren in Schwarzenbek anfing.

„Die Liga ist sehr stark und wir haben ein sehr ausgeglichenes Team.“

Mit Vincent Senkbeil kehrt dagegen ein alter Bekannter zurück. Der 22-Jährige spielte bereits als Jugendlicher in Celle und später in der 2. Bundesliga. „Es ist neu, dass man miteinander spielt und nicht gegeneinander“, sagt Vincent Senkbeil über seine neuen Teamkollegen. Deniz Aydin geht bereits in seine zweite Saison beim TuS. Nachdem ihn zuletzt eine Verletzung ausgebremst hatte, freut sich der 39-Jährige nun darauf, „wieder fit zu werden und auf die Spiele und die Atmosphäre“.

Ziel in der Saison: Mindestens Platz 5

Hinzu kommen zwei Ergänzungsspieler: der frühere Erstligaspieler Nils Hohmeier und der 16-jährige Matthis Kassens, der über die zweite Mannschaft beim TuS weiter an die 3. Bundesliga herangeführt werden soll. In der vergangenen Saison wurde Celle Sechster, nun soll der Blick weiter nach oben gehen.

 

Los geht es am 12. September auswärts bei Eintracht Frankfurt, einen Tag später wartet der TTC 1957 Lampertheim. Auf Lampertheim freut sich Frederik Spreckelsen allerdings besonders beim späteren Wiedersehen in Celle. „Die bringen viele Fans mit, 30 bis 40 Leute“, erzählt er aus seiner Zeit in Schwarzenbek. „Da war immer die beste Stimmung.“

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