Celler kehren ungeschlagen aus NRW zurück
- 27.10.2026
von Uwe Lehmann
Erstens kommt es anders, und Zweitens, als man denkt. Ungeschlagen, mit zwei Unentschieden und zwei Punkten im Gepäck sind wir am späten Sonntagabend aus NRW zurückgekehrt. So wie die beiden Spiele verlaufen sind, hätte wohl keiner im Vorfeld prognostiziert. Letzen Endes sind wir mit den zwei Punkten zufrieden, obwohl mit etwas mehr Spielglück, mehr drin gewesen wäre.
SV Union Velbert II – wäre mehr drin gewesen
Am Samstag mussten wir bei der zweiten Mannschaft von SV Union Velbert antreten. Im Vorfeld hätte wohl jeder von uns ein Unentschieden unterschrieben, aber nach dem Spielverlauf war an diesem Tag durchaus ein Sieg möglich. Nach den Eingangsdoppeln und den Spielen im oberen Paarkreuz führten wie unerwartet mit 4:0, wobei Vincent Senkbeil, der seine Zerrung auskuriert hatte, eine starke Leistung bei seinem Fünfsatzerfolg gegen Noah Hersel zeigte. Jetzt dachten viele in den Celler Reihen ,dass unser unteres Paarkreuz, mit Deniz Aydin und Frederik Spreckelsen, vielleicht schon den Sack zu machen können und wir einen Kantersieg einfahren können, aber weit gefehlt. Frederik hatte in den zahlreichen Vorhand Top Spin Ralleys gegen Chris Andersen, ein ums andere Mal das Nachsehen und Deniz Aydin fand zu keinem Zeitpunkt des Matches gegen Johann Mahl zu seinem Spiel, sodass die Gastgeber auf 2:4 verkürzen konnten. Zwar unterlag anschließend Nishant Lebaka gegen Noah Hersel, aber Vincen war an diesem Tag in Top-Form und markierte durch seinen zweiten Sieg, diesmal gegen Karl Walter, den fünften Punkt. Das Unentschieden war damit safe! Jetzt sollten wir doch noch den sechste Punkt schaffen, oder? Aber das Spielglück war an diesem Tag nicht auf unserer Seite. Frederik agierte gegen Mahl unglücklich und Deniz unterlag im fünften Satz knapp mit 9:11 gegen einen Chris Andersen, der im letzten Satz mit 4 Glücksbällen das nötige Spielglück hatte und damit das Unentschieden für seine Mannschaft retten konnte.
TTC Altena – froh über Punktgewinn
Am Sonntag mussten wir dann in der Sauerlandhalle in Altena antreten. Die Gastgeber hatten bis dato noch keinen Punktgewinn auf der Habenseite zu verzeichnen. Aber wenn man genau auf die bisherigen Spiele der Sauerländer schaute, dann konnte man sehen, dass oft das Spielglück bei ihnen gefehlt hat. Viele Einzelspiele gingen knapp im fünften Satz verloren. Wir waren daher gewarnt und voll fokussiert. Da Vincent nach dem Spiel gegen Velbert wieder leichte Probleme im Arm verspürte, hat Trainer Thorsten Kleinert ihn im Doppel geschont. Für ihn kam Nils Hohmeier an der Seite von Nishant Lebaka zum Einsatz. Das diese Paarung ihr erstes Match spielte, war deutlich zu sehen. Zu oft fehlte die Feinabstimmung, so dass sie am Ende der Sauerländer Paarung Shim/Slanina gratulieren mussten. Da parallel aber unser zweites Doppel mit Spreckelsen/Aydin erfolgreich war, ging man einem 1:1 in die ersten Einzel. War tags zuvor Vincent noch einer der Erfolgsgaranten, lief es am Sonntag nicht so gut für ihn. Dafür sprang unsere Nummer eins, Nishant Lebaka, in die Bresche. Nervenstark konnte er den fünften Satz gegen Raphael Kong mit 13:11 für sich entscheiden und so die Begegnung weiter offen gestalten. Auch in den darauffolgenden Spielen im hinteren Paarkreuz konnten wir leider an diesem Tag keine Führung herausspielen. Deniz Aydin gewann zwar gegen Tobias

















