„Hoffe auf gute Teamchemie“: Vincent Senkbeil kehrt zum TuS Celle zurück
TuS Celle 92 verpflichtet mit Vincent Senkbeil einen vielversprechenden Rückkehrer. Der 22-Jährige bringt Erfahrung aus der 2. Bundesliga mit. Wie wird er das Team beeinflussen?
- 04.04.2026
von Lisa Brautmeier
Ein früherer Jugendnationalspieler mit Celler Vergangenheit, der Erfahrungen aus der 2. Tischtennis-Bundesliga mitbringt: TuS Celle 92 hat einen weiteren vielversprechenden Neuzugang verpflichtet – genauer gesagt einen Rückkehrer. Vincent Senkbeil war bereits 2020/21 Teil der damaligen Celler Regionalliga-Mannschaft. Nächste Saison wird er erneut für den Drittligisten aufschlagen.
Mit Oldenburger TB im Kampf gegen den Abstieg
Momentan kämpft Senkbeil mit dem Oldenburger TB um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Das Team war in der Vorsaison aufgestiegen, mit nur drei Punkten Vorsprung vor dem Zweiten aus Celle. Die direkten Duelle endeten damals 5:5 und 6:4 für Oldenburg. „Das waren enorm spannende und interessante Spiele, auch für die Zuschauer, die in Celle für eine sehr gute Stimmung gesorgt haben“, erinnert sich Senkbeil.
Jetzt droht den Oldenburgern die schnelle Rückkehr in die 3. Bundesliga. Die Situation sei für Senkbeil nicht einfach, da er nicht zu den ersten vier Spielern gehört. Die regelmäßigen Einsätze blieben in der Rückrunde aus. Mit TuS Celle soll sich das wieder ändern. Teammanager Jens Rothert-Schnell glaubt an den 22-Jährigen: „Wir freuen uns, dass er Teil des Teams ist – hoffentlich dieses Mal auch langfristig. Es steckt noch viel Potenzial in ihm und wir sind überzeugt, dass wir mit unserem neuen Trainer Thorsten Kleinert ein Umfeld schaffen können, von dem Vincent profitiert.“
In der Jugend für TuS Lachendorf aktiv
Dieses Talent zeigte sich bereits früh. In der Jugend trainierte der in Uelzen aufgewachsene Senkbeil am Landesstützpunkt in Hannover und spielte für TuS Lachendorf. TuS Celle war seine erste Station im Herrenbereich. Da die Saison 2020/21 aber aufgrund der Pandemie verkürzt wurde, absolvierte er nur sechs Spiele. Anschließend wechselte er zum MTV Eintracht Bledeln, später zum SC Buschhausen in die 3. Liga. Nachdem sich die Mannschaft auflöste, schloss er sich dem Oldenburger TB an. Damals habe man laut Rothert-Schnell auch bereits über eine Verpflichtung nachgedacht, die TuS-Mannschaft sei jedoch schon komplett gewesen.
In Celle nah an der Heimat Uelzen
Der Kontakt brach aber nie ab. „Jens und ich waren jährlich im Gespräch. Wir haben ein gutes, vertrauenvolles Verhältnis. Celle ist ein sehr ambitionierter Verein und nahe an meiner Heimat Uelzen“, sagt Senkbeil, der allerdings in Saarbrücken lebt, dort Sportwissenschaften studiert und im Trainingscenter professionell trainiert.
In seiner Freizeit greife er auch mal zum Padel- oder Tennisschläger. Doch die meiste Zeit stehe er an der Platte. Senkbeil beschreibt sich als einen „eher aktiven Spieler“: „Ich bin jemand, der die Punkte macht, indem ich den Gegner unter Druck setze.“ Zu seinen größten Erfolgen gehören der Landesmeistertitel in diesem Jahr, der Zweitliga-Aufstieg mit Oldenburg sowie Medaillen aus der Schülerzeit, etwa ein zweiter Platz bei der Deutschen Meisterschaft und zwei Bronzemedaillen bei Europameisterschaften.
In der kommenden Saison möchte er in Celle an seine Erfolge anknüpfen. „Ich hoffe auf eine gute Teamchemie. Wenn man sich miteinander gut versteht, kommen die Leistungen von selbst. Wichtig ist, dass wir alle fit bleiben, sodass wir an unser Maximum gehen können“, sagt Senkbeil. Er ist bereits der zweite Neuzugang nach Frederik Spreckelsen. Zudem wurde Thorsten Kleinert als Trainer verpflichtet. Beide kommen vom TSV Schwarzenbek. Zudem hat Deniz Aydin seinen Vertrag verlängert. Die Vertragsgespräche mit den weiteren aktuellen Spielern laufen derzeit noch.






















