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CZ: Vordere Plätze rücken in weite Ferne

3. Tischtennis-Bundesliga: TuS Celle 92 verliert überraschend beide Doppel gegen Eintracht Frankfurt

von Lisa Brautmeier

Nach zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende muss sich TuS Celle 92 wohl von dem Ziel, in der 3. Tischtennis-Bundesliga um Platz drei mitzuspielen, verabschieden. Das 2:6 gegen Spitzenreiter TTC 1957 Lampertheim war keine große Überraschung. Ärgerlicher war da schon das 4:6 gegen Eintracht Frankfurt. Schließlich hatten die Celler das Hinspiel gegen den Tabellendritten noch gewonnen.

Schnell abgehakt wurde das Spiel gegen den unbesiegten Tabellenführer. „Lampertheim ist einfach stärker aufgestellt“, musste TuS-Spieler Nils Hohmeier anerkennen. Immerhin holte er zusammen mit Eusebio Vos einen Punkt im Doppel. Zudem besiegte Vos Lampertheims Spitzenspieler Marc Gutierrez mit 3:0. Mehr war aber einfach nicht drin. Einen Tag später hätten die Gäste bei Eintracht Frankfurt gerne etwas Zählbares mitgenommen, doch gleich beide Doppel gingen verloren – ungewöhnlich für die Celler. Das war in dieser Saison bisher nur gegen TTC GW Bad Hamm der Fall und auch nur, weil Vos damals erkrankt nicht antrat. In Frankfurt waren die verlorenen Doppel ausschlaggebend für die 4:6-Niederlage. „Wir haben uns eigentlich sehr gut verkauft. Wenn es nach den Doppeln 1:1 oder 2:0 steht, gewinnen wir wahrscheinlich das Spiel“, sagte Hohmeier, der zusammen mit Vos eine 2:0-Satzführung aus der Hand gab.

In den Einzeln schlugen sich die Celler gut. Einzig Rajat Hubli verbuchte keinen Punkt. Eusebio Vos gewann beide Einzel gegen Jörg Schlichter und Jens Schabacker klar mit 3:0. Schabacker hatte auch gegen Deniz Aydin das Nachsehen und Hohmeier erkämpfte sich einen 3:2-Erfolg gegen Christoph Waltemode. So stand es zwischenzeitlich sogar 4:3 für die Celler. Für einen Punkt reichte es aber nicht.

Die Mannschaft zieht trotzdem Positives aus dem Wochenende. „Wir sind in die Saison gegangen mit Abstiegssorgen und spielen jetzt gegen Top-Mannschaften gut mit, gewinnen teilweise und sind nicht abstiegsgefährdet. Im Gesamtkontext können wir immer noch zufrieden sein. Aber es wird jetzt schwieriger, noch da vorn mitzuspielen“, sagte Hohmeier. Die Celler haben jetzt bereits sieben Minuspunkte mehr auf dem Konto als der Dritte aus Frankfurt.

TTC 1957 Lampertheim − TuS Celle 92 6:2. Marc Gutierrez/Rogelio Castro − Deniz Aydin/Rajat Hubli 3:0 (11:6, 11:6, 12:10); Timothy Falconnier/Milo de Boer − Eusebio Vos/Nils Hohmeier 1:3 (12:14, 8:11, 11:6, 4:11); Gutierrez − Aydin 3:1 (11:4, 8:11, 11:9, 12:10); Castro − Vos 3:2 (6:11, 12:10, 6:11, 11:8, 11:8); Falconnier − Hubli 3:1 (4:11, 11:7, 11:7, 11:3); de Boer − Hohmeier 3:0 (12:10, 11:4, 11:4); Gutierrez − Vos 0:3 (6:11, 5:11, 7:11); Castro − Aydin 3:1 (11:3, 3:11, 11:7, 11:3).

Eintracht Frankfurt − TuS Celle 92 6:4. Jörg Schlichter/Luka Fucec − Eusebio Vos/Nils Hohmeier 3:2 (8:11, 9:11, 11:4, 11:5, 11:9); Jens Schabacker/Christoph Waltemode − Deniz Aydin/Rajat Hubli 3:1 (11:7, 8:11, 11:8, 11:4); Schabacker − Aydin 1:3 (7:11, 14:12, 5:11, 7:11); Schlichter − Vos 0:3 (11:13, 8:11, 8:11); Fucec − Hubli 3:1 (9:11, 11:5, 11:9, 11:6); Waltemode − Hohmeier 2:3 (12:10, 11:7, 10:12, 7:11, 7:11); Schabacker − Vos 0:3 (7:11, 8:11, 7:11); Schlichter − Aydin 3:1 (7:11, 11:6, 11:9, 11:6); Fucec − Hohmeier 3:0 (11:8, 11:5, 11:5); Waltemode − Hubli 3:1 (11:6, 7:11, 11:5, 11:7).

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