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CZ: Trotz Personalsorgen positiv verkauft

Tischtennis-Drittligist TuS Celle 92 verliert gegen die Füchse Berlin und Ex-Spieler Wehking / Orhan und Kassens überzeugen

von Lisa Brautmeier

Schon vor der Begegnung mit den Füchsen Berlin war der Mannschaft des TuS Celle 92 klar, dass dies kein leichtes Unterfangen wird. Dem Tischtennis-Drittligisten fehlten mit Deniz Aydin und Rajat Hubli gleich zwei der vier Stammkräfte. „Vor diesem Hintergrund fand ich es insgesamt sehr positiv, wie wir uns verkauft haben“, sagte TuS-Spieler Nils Hohmeier, auch wenn die Celler mit 3:6 unterlagen.

Das Fehlen von Aydin sorgte dafür, dass Hohmeier ins obere Paarkreuz rückte. Dort traf er in seinem ersten Einzel auf einen alten Bekannten: Lennart Wehking. Während die beiden in der vorherigen Saison noch zusammen Celles Spitzendoppel bildeten, standen die zwei Freunde nun auf gegenüberliegenden Seiten der Platte. „Auf Lennart zu treffen, war schon ein komisches Gefühl. Wir haben uns ein gutes Battle geliefert, auch wenn ich den Anfang verschlafen habe“, sagte Hohmeier.

Doch nach einem 0:2-Satzrückstand zwang er Wehking noch in den entscheidenden fünften Durchgang. Dort hatte Berlins Nummer eins jedoch mit 11:5 das bessere Ende für sich. Hohmeier konnte die Niederlage verschmerzen: „Ich gönne ihm den Sieg. Ich habe mich gefreut, mit Lennart wieder in einer Halle zu stehen. Das macht immer sehr viel Spaß.“

Gegen Eusebio Vos hatte Wehking jedoch das Nachsehen. Der Chilene holte alle drei Punkte für die Celler. Zuerst im Doppel an der Seite von Hohmeier, dann in seinen Einzeln gegen Sebastian Borchardt und Wehking. Celles zweites Doppel, bestehend aus Michael Khan Orhan und Matthis Kassens, gab seinen Punkt zwar ab, doch beide Spieler aus der zweiten Mannschaft zeigten, dass sie konkurrenzfähig sind. Auch in ihren Einzeln hielten sie gut mit.

Etwas Pech hatte Orhan gegen Ali-Serdar Gözübüyük, denn er verlor den zweiten Satz mit 22:24. „Wenn er diesen Satz gewinnt, hat er eine gute Chance, auch das Spiel zu gewinnen“, meinte Hohmeier, der sich mit den Auftritten von Orhan und Kassens extrem zufrieden zeigte. „Beide haben sehr gute Spieler an den Rand einer Niederlage gebracht“, lobte der Kapitän.

Dennoch werden wohl alle beim TuS darauf hoffen, dass sich die Personalsituation bis zum nächsten Heimspiel am 14. März wieder entspannt. Dann kommt mit Velbert II nämlich der Tabellenzweite.

TuS Celle 92 - Füchse Berlin 3:6. Eusebio Vos/Nils Hohmeier - Ali-Serdar Gözübüyük/Christian Helm 3:1 (11:8, 7:11, 11:5, 11:2); Michael Khan Orhan/Matthis Kassens - Lennart Wehking/Sebastian Borchardt 1:3 (8:11, 11:9, 8:11, 9:11); Vos - Borchardt 3:0 (11:8, 11:5, 11:4); Hohmeier - Wehking 2:3 (3:11, 8:11, 14:12, 11:7, 5:11); Orhan - Helm 1:3 (10:12, 13:11, 5:11, 9:11); Kassens - Gözübüyük 1:3 (8:11, 11:9, 7:11, 6:11); Vos - Wehking 3:2 (11:9, 4:11, 11:9, 9:11, 11:8); Hohmeier - Borchardt 0:3 (6:11, 8:11, 6:11); Orhan - Gözübüyük 1:3 (6:11, 22:24, 11:7, 9:11).

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