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CZ: Hublis „Big Point“ erlöst TuS Celle

Tischtennis-Drittligist muss gegen Schlusslicht lange kämpfen / Zukünftiger Neuzugang gewinnt im Doppel

von Lisa Brautmeier

Zwischen angespanntem Schweigen und aufmunterndem Applaus wechselte die Atmosphäre alle paar Sekunden während des letzten Spiels. Am Ende waren alle Augen auf Rajat Hubli gerichtet, der für TuS Celle 92 den entscheidenden Punkt zum 6:4-Sieg gegen TSV Schwarzenbek holte. Alles andere wäre für den Gastgeber gegen den Letzten der 3. Tischtennis-Bundesliga auch eine herbe Enttäuschung gewesen.

Während sich der ein oder andere Zuschauer über die engen Spiele wunderte, war das Celler Team selbst weniger überrascht. „Das Hinspiel war auch schon eng. Wir wussten, dass es so kommen kann“, sagte Deniz Aydin, der beide Einzel und das Doppel an der Seite von Hubli gewann. Ihre Partie entschieden sie mit 12:10 im letzten Satz. „Hätten wir das nicht geschafft, wäre es mit dem Sieg wohl nichts geworden“, meinte Aydin, da Nils Hohmeier und Eusebio Vos parallel gegen die Zwillinge Frederik und Moritz Spreckelsen mit 2:3 verloren.

Sechs Spiele gingen über die volle Distanz, kein einziges Match wurde in drei Sätzen entschieden. Die Zuschauer bekamen einiges zu sehen, auch die Stärken des kommenden Neuzugangs. Unter der Woche wurde bereits angekündigt, dass Frederik Spreckelsen, Schwarzenbeks Nummer eins, TuS in der nächsten Saison verstärken wird. In seinen Einzeln hatte er Vos und Aydin kurz vor einer Niederlage, verlor aber jeweils mit 2:3. „Jetzt ist man schon ziemlich geknickt. Man will ja nicht nur gut spielen, sondern vor allem gewinnen“, sagte Spreckelsen.

Dass es Schwarzenbek lange spannend machte, lag vor allem am unteren Paarkreuz, wo Nils Hohmeier ohne Sieg blieb. So musste es am Ende Rajat Hubli richten. „Er hat heute seinen Big Point gemacht“, freute sich Teamkollege Deniz Aydin. Damit kletterte TuS auf Rang fünf.

TuS Celle 92 − TSV Schwarzenbek 6:4.
Deniz Aydin/Rajat Hubli − Daniel Lindsö/Samuel Albrecht 3:2 (11:8, 11:5, 7:11, 5:11, 12:10); Eusebio Vos/Nils Hohmeier − Frederik Spreckelsen/Moritz Spreckelsen 2:3 (9:11, 8:11, 11:7, 11:4, 5:11); Vos − Lindsö 3:1 (6:11, 11:9, 13:11, 11:8); Aydin − F. Spreckelsen 3:2 (9:11, 8:11, 11:8 ,11:7, 11:5); Hohmeier − Albrecht 1:3 (11:13, 9:11, 11:5, 7:11); Hubli − M. Spreckelsen 2:3 (8:11, 11:8, 6:11, 11:4, 3:11); Vos − F. Spreckelsen 3:2 (11:9, 9:11, 16:14, 8:11, 13:11); Aydin − Lindsö 3:1 (9:11, 11:8, 13:11, 11:6); Hohmeier − M. Spreckelsen 2:3 (7:11, 11:8, 11:7, 7:11, 5:11); Hubli − Albrecht 3:1 (11:9, 12:10, 8:11, 11:6).

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