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CZ: Celler Tischtennis-Talent träumt nach Landeserfolg von Deutscher Meisterschaft

Celler Tischtennis-Talente glänzen bei den Landesmeisterschaften in Göttingen mit starken Leistungen. Besonders Lene Kwiatkowski und Matthis Kassens sorgten für Begeisterung. Kann er sich für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren?

von Lisa Brautmeier

Vier Celler Tischtennis-Talente nahmen in Göttingen an den Landesindividualmeisterschaften der U13 und U19 teil. Mit Bronze für Matthis Kassens kam eine weitere Medaille für Spielerinnen und Spieler aus dem Kreis Celle in der Saison 2025/26 dazu, sehr zur Freude von Trainer Marius Max: „Somit konnten wir in drei von fünf Konkurrenzen, an denen Celler Spielerinnen und Spieler dabei waren, einen Podestplatz ergattern. Ein super Ergebnis!“

Gespielt wurde in vier Sechsergruppen. Die ersten drei jeder Gruppe qualifizierten sich für die Hauptrunde, die Erstplatzierten kamen direkt ins Viertelfinale. Emilia Ramona Stapel vom ASV Adelheidsdorf, die im Dezember Landesmeisterin der U11 wurde, erwischte keinen guten Tag und schied in der Gruppe aus.

Lene Kwiatkowski erreicht Viertelfinale

Lene Kwiatkowski vom TuS Celle drehte einen 0:2-Satzrückstand gegen die in ihrer Gruppe an Eins gesetzte Hanna Reineke und wehrte im fünften Satz gleich zwei Matchbälle ab. So erreichte sie die Hauptrunde als Gruppenzweite. Im Achtelfinale schlug sie Helene Düser, Vize-Landesmeisterin der U11, mit 3:1. Im Viertelfinale war dann in drei sehr knappen Sätzen gegen die spätere Siegerin Clara Pinheiro Schluss. „Trotzdem ein klasse Turnier von ihr“, bilanzierte Max.

Henri Rittierott ärgert zwei Jahre älteren Vizemeister

In der U19-Konkurrenz gingen Matthis Kassens, s. Foto, und Henri Rittierott (beide TuS Celle) an den Start. Rittierott, der im Dezember U15-Bronze holte, schied nach einem Sieg und vier Niederlagen aus, überzeugte aber gegen den amtierenden deutschen Vizemeister der U19, den zwei Jahre älteren Alexander Uhing. Rittierott überrumpelte seinen Gegner und gewann den ersten Satz. Eine 9:7-Führung im zweiten brachte er nicht ins Ziel. Sein Trainer sprach von den „vermutlich besten zwei Sätzen, die Henri jemals gespielt hat“.

Matthis Kassens von TuS Celle holt Bronze

Abwehrspezialist Matthis Kassens wurde – trotz einer knappen Niederlage in der Gruppenphase – Gruppenerster. Im Viertelfinale traf er auf einen anderen Abwehrspieler, mit dem er sich bei den Landesranglisten vor rund vier Monaten noch ein enges Fünf-Satz-Match geliefert hatte. Diesmal gewann Kassens aber souverän in drei Sätzen. Im Halbfinale wartete dann Bastian Meyer, der neben Alexander Uhing als Topfavorit ins Rennen gegangen war. Kassens musste sich 1:3 geschlagen geben. Wie viel diese Bronzemedaille wert ist, erklärt Trainer Marius Max: „Als Drittplatzierter kann er sich realistische Hoffnungen auf einen Platz bei den TT-Finals, also den Deutschen Meisterschaften, im Juni in Erfurt machen.“

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