1. Heimspiel für den TuS Celle 92 in der Saison 2019/2020

12.09.2019

Am Sonntag, dem 15. September startet TuS um 14.00 Uhr die Heimspielsaison in der Altstädter Schule. Nach der gegenüber den Pokalspielen deutlich schlechteren Leistung im ersten Auswärtsauftritt in Hamm gilt die Konzentration der Celler Mannschaft auf das sogenannte 4-Punkte Spiel am Sonntag gegen den Aufsteiger aus Leiselheim. Die Mannschaft aus Leiselheim ist im Vorjahr bei nur einer Niederlage Meister der starken 3. Bundesliga Süd geworden und spielt jetzt die erste Saison in der einteiligen 2. Bundesliga. In den Pokalspielen sind sie ohne ihren Spitzenspieler angetreten und haben sich im Gegensatz zum TuS Celle 92 nicht für das Achtelfinale qualifiziert. Da es das erste Punktspiel der Wormser Mannschaft ist lassen sich noch keine Aussagen machen, wie sie in der ausgeglichenen Klasse bestehen werden.

Leiselheim hat sich aber durch drei bekannte Neuzugänge gut auf den Kampf um den Verbleib in der zweithöchsten Spielklasse der Herren vorbereitet. Aus der Aufstiegsmannschaft sind nur der Litauer Medardas Stankevicius und der Rumäne Vladimir Anca geblieben, die beide im unteren Paarkreuz an den Positionen 4 und 5 spielen. Die Leiselheimer reisen mit allen 5 Spielern an und machen wie die Celler vor dem Spiel ein Geheimnis um ihre Einzel- und Doppelaufstellung. Trotzdem gehen die Celler vom Einsatz von Stankevicius aus, der ein ehemaliger Mannschaftskamerad von Jannik Xu ist, und bei den Punktspielen in der 3. Liga in Celle schon erfolgreich gespielt hat.

Für die Position 1 haben die Gäste den 20jährigen Ägypter Youssef Abdel-Aziz verpflichtet, der in der letzten Saison der erfolgreichste Spieler der 3. Bundesliga Süd war und 2019 schon bei den Spanish Open gegen Tobias Hippler gewonnen hat. Er ist gegen beide Celler Spitzenspieler leicht favorisiert.

An Position 2 spielt der Engländer David McBeath,  der mit  27 Jahren schon der Senior der Mannschaft ist. McBeath hat schon erfolgreich in der 2. Bundesliga für Herne gespielt und verfügt über eine große internationale Erfahrung. Beim Spielausgang wird es entscheidend auf die Spiele gegen die Nr. 2 ankommen, denn diese müssen von beiden Cellern gewonnen werden, damit sie über ein ausgeglichenes Punktekonto im oberen Paarkreuz verfügen.

Für die Position drei hat Leiselheim den 23 jährigen Bulgaren Vadim Yarashenka verpflichtet, der in diesem Jahr bei den Hungarian Open schon gegen den starken Gerrit Engemann aus Hamm gewonnen hat.

Es sind  also bei allen Begegnungen umkämpfte hochklassige Spiele zu erwarten bei denen das Spiel häufig erst im 5. Satz entschieden wird. Besonders beide Doppel müssen sich deutlich steigern, denn ein 0:2 aus den Doppeln ist gegen diesen hochklassigen Gegner nicht mehr aufzuholen.
Falls die Celler Mannschaft an ihre Leistungen aus den Pokalspielen anknüpfen kann ist der erste Heimsieg in dieser Saison durchaus möglich. Spielen sie nicht besser als bei der hohen Niederlage in Hamm, wird auch dieses Spiel verloren gehen.

Text: Dieter Lorenz
Foto: Philip Loeper

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