Regionalliga: Saisonziel noch nicht aufgegeben (CZ am 28.12.2022)

28.12.2022

CELLE: Der Wille ist ungebrochen, die Zuversicht noch da. „Wir wollen in der Rückrunde noch einmal alle ‚Kräfte mobilisieren. Natürlich wird es äußerst schwierig, Meister zu werden und in die 3. Liga aufzusteigen. Aber noch haben wir unser Saisonziel nicht aufgegeben. Wir glauben noch an uns“, gibt sich Marius Max, Trainer des Tischtennis-Regionalligisten TuS ‚Celle 92, nach der ‚Berg und Talfahrt in der Hinrunde kämpferisch.

Am Anfang lief alles für die Blau-Gelben. Nach Siegen gegen SC Poppenbüttel (8:2), Preetzer SV (7:3), TSV Bargteheide (7:3) und SV Union Salzgitter (7:3) schien für die Konkurrenz klar zu sein: Der Weg zur Meisterschaft und somit zum Aufstieg führt nur über Celle. „Das war natürlich ein Traumstart, den wir so auch nicht erwartet haben. Ein bisschen Glück gehörte auch dazu, Poppenbüttel zum Beispiel fehlten gegen uns wichtige Spieler. Genau das ist uns aber dann umgekehrt leider auch passiert”, erläutert Max. In den folgenden fünf Partien mussten dann die 92er häufig auf Grund von Verletzungen,

Krankheiten und kurzfristigen Absagen immer wieder improvisieren. Vor allem die beiden Topspieler Rajat Hubli (35), den die Celler vor der Saison als neue Nummer eins verpflichtet hatten, und Arne Hölter (30) fielen zum Teil mehrfach aus. „Rajat hat eine Corona-Infektion. sehr zu schaffen gemacht, so dass er eine Trainingspause einlegen musste und danach geschwächt antreten musste, Dadurch ist er aus dem Rhythmus gekommen. Dasselbe gilt für Arne, der immer wieder mit Krankheiten zu kämpfen hatte. Und wenn die beiden erfahrenen Topspieler ausfallen, hat das gerade bei einer so jungen Mannschaft Auswirkungen, betont Max.

Nach dem 8:0 Pukten zum Auftakt holte TuS nur noch zwei Zähler (5:5 gegen SV Siek und Oberalster VfW) und verlor drei Partien (4:6 gegen MTV Eintracht Bledeln, 2:8 ‚gegen TTC Düppel, 3:7 gegen TSV Lunestedt). „Zum Schluss hat es uns ziemlich zerrissen. Das Selbstvertrauen war weg. Wir sind da in ein Loch gefallen, aus dem wir uns wieder herauskämpfen müssen“, sagt Max .

Hubli, der zuvor in der dritten französischen Liga spielte, war anzumerken, dass er sich noch an seine neue Umgebung gewöhnen muss. Seine Bilanz lautete 4:6.
Hölter (8:4) erfüllte an Position zwei die Erwartungen, „Er ‚hat die Mannschaft getragen. Für ihn ist es wichtig, dass er komplett fit ist. und intensiv trainieren kann. Wenn das der Fall ist, wird er in der Rückrunde noch stärker sein“, glaubt Max.
Die beste Bilanz hat Jannik Xu (22/14:4-Foto). Er ist sicherlich der Spieler der Hinrunde. Zum Schluss hat er zwar auch Matches verloren, die er eigentlich gewinnen muss. Aber insgesamt war Jannik eine Bank, lobt Max.

Luft nach oben hat noch Michael Khan Orhan (6:8). Der erhoffte Leistungssprung blieb beim 21-Jährigen auch bedingt durch Prüfungsstress aus. „Auch Michael hat seine Momente gehabt und wichtige Punkte geholt. Normalerweise gehört er zu den besten Spielern im unteren Paarkreuz. Ich bin mir sicher, dass er das in der Rückrunde auch zeigen wird.Zufrieden ist der TuS-Coach mit Youngster Laurin Struß (16/6:6). „Laurin hat seine bisher beste Halbserie gespielt. Natürlich sind noch Schwankungen in seinem Spiel, aber das ist in dem Alter völlig normal“, schildert Max. Und auch Ersatzmann Lukas Brinkop (33/2:2) hat sein Soll erfüllt. „Lukas ist immer da, wenn man ihn braucht. Er ist ein ganz wichtiger Teil unserer an “, meint Max. “ on Zurückgewinnen wollen die Celler ihre alte Doppelstärke, die sie in der Vorsaison auf Platz drei befördert hatte. Dieses Mal ist die Bilanz mit 8:10 durchwachsen. Ein wesentlicher Grund dafür, dass es bisher nur zu Rang sechs gereicht hat. „Da müssen wir wieder stärker werden. Mit Arne und Jannik haben wir ein Top-Doppel, das zweite Doppel muss aber auch häufiger punkten. Daran arbeiten wir“, erklärt Max.

In die Rückrunde, die am 14. Januar mit dem Heimspiel gegen den TSV Lunestedt beginnt, geht TuS personell unverändert, während sich Mannschaften wie Bledeln beispielsweise noch einmal verstärkt haben. Neu ist, dass Hubli von Position eins ins untere Paarkreuz rutscht, Xu dafür nach oben rückt. „Ich sehe darin einen Vorteil für uns. Jannik hat eine 8:2-Bilanz im oberen Paarkreuz und Rajat bekommt leichtere Gegner. Wir wissen, dass wir eine fast perfekte Rückrunde spielen müssen, wenn wir in dieser unglaublich ausgeglichenen Liga noch eine Chance auf den Aufstieg haben wollen. Aber diese Herausforderung nehmen wir an“, unterstreicht Max gewohnt kämpferisch.

Text: CZ am 28.12.2022 – Oliver Schreiber
Foto: Philip Loeper

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