Regionalliga: Trendwende mit Energieleistung zurück in die Erfolgsspur (Bericht CZ 08.03.22)

08.03.2022

POPPENBÜTTEL. Der kleine Negativlauf ist gestoppt: Die TischtennisAsse des TuS Celle 92 gewannen nach zuvor zwei Niederlagen in Folge ihr Spiel beim SC Poppenbüttel einmal mehr knapp mit 6:4 und festigten dadurch ihren dritten Platz in der Regionalliga. Der Vorsprung auf den Vierten beträgt nunmehr vier Punkte. „Genau das war unser Ziel — und das haben wir erreicht. „Dieser Sieg war für uns nach den letzten beiden Spielen, wo es nicht so richtig lief, enorm wichtig“, befand TuS-Trainer Marius Max.

Wie bereits im Hinspiel, als die Celler ebenfalls mit 6:4 die Oberhand behielten, stand die Partie erneut auf Messers Schneide. In die Karten spielte den Blau-Gelben, dass nicht nur sie auf ihre Nummer eins Arne Hölter verzichten mussten, sondern auch die Gastgeber, bei denen Daniel Kleinert krankheitsbedingt fehlte. Zudem verletzte sich Poppenbüttels Patrick Khazaeli an der Schulter und gab sein zweites Match gegen Jannik Xu nach einem 0:8-Rückstand auf.

Der Hauptgrund für den Celler Erfolg waren aber die Energieleistungen von Xu gegen Janik Meder und Kevin Matthias gegen Alexander Kellert, die sich beide nach einem 0:2-Satzrückstand noch in ihre Matches zurückkämpften und sie letztlich auch noch umbogen. „Das war der Schlüssel zum Sieg. Wenn die beiden das nicht geschafft hätten, wäre es am Ende ganz anders ausgegangen und wir wären mit leeren Händen nach Hause gefahren”, erläutert Max,

In den beiden Doppeln wurden die Punkte zunächst geteilt. Jannik Xu/Michael Khan Orhan bezwangen Patrick Khazaeli/Alexander Kellert nach anfänglichen Schwierigkeiten deutlich in vier Sätzen. Genau andersherum war der Verlauf im zweiten Doppel, hier unterlagen Kevin Matthias/ Laurin Struß gegen Janik Meder/ Philipp Flörke.

Im oberen Paarkreuz stellte TuS dann die Weichen auf Sieg. Orhan kontrollierte das Geschehen gegen den sehr offensiv agierenden Khazaeli und gewann in vier Sätzen. „Michael hat das richtig gut gemacht. Er kommt mit Linkshändern generell sehr gut zurecht, da haben viele Rechtshänder sonst eher Probleme“, meint Max. Anders erging es Xu. Erfand gegen Meder zunächst kein richtiges Mittel und verlor die ersten beiden Sätze deutlich. „Meder hat ein sehr unorthodoxes Spiel und Jannik damit große Probleme bereitet. Das hatten wir so nicht erwartet. Aber dann hat Jannik zum Glück doch noch die richtige Taktik gefunden und aufgedreht, berichtet Max. Der Celler entschied die Durchgänge drei, vier und fünf jeweils klar für sich. .

Und weil es so schön war, gelang Matthias im unteren Paarkreuz das gleiche Kunststück. Auch hier sah es gegen Kellert zunächst nach einer Niederlage aus, bis auch er noch den Kopf aus der Schlinge zog. „Kellert spielt mit kurzer Noppe auf der Rückhand, dadurch ist das Ballverhalten sehr schwer einzuschätzen ein richtig ekliges Spiel. Aber Kevin hat dann doch noch einen Weg gefunden, sein offensives und aggressives Spiel durchzusetzen“, erklärt Max.

Matthias war es dann auch, der den Gesamtsieg durch einen glatten Dreisatzsieg gegen Flörke unter Dach und Fach brachte, nachdem zuvor Xu durch seinen kampflosen Erfolg gegen Khazaeli für den fünften Celler Punkt gesorgt hatte, Die beiden Niederlagen von Struß sowie die von Orhan fielen so nicht ins Gewicht. „Laurin hat nach einer technischen Umstellung noch mit seinem eigenen Spiel zu kämpfen. Aber er wird aus diesem Formtief auch herausfinden”, betont Max. So wie alle anderen Celler an diesem Tag auch.

Text: CZ – Olver Schreiber
Foto: Herbert Gade

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