Regionalliga: Die Erwartungen übertroffen! TuS Celle 92 will sich an der Tabellenspitze etablieren (Bericht der CZ)

20.12.2021

Marius Max hatte eigentlich eine „etwas schleppende“ Hinrunde erwartet. Doch was seine Jungs dann teilweise auf die Platte zauberten, hat auch ihn überrascht. „Was die Mannschaft gezeigt hat, war wirklich stark. Damit konnte man in dieser Form nicht rechnen. Wenn wir jetzt auch noch eine genauso gute Rückrunde hinlegen, haben wir eine tolle Saison gespielt”, erklärt der Trainer des Tischtennis-Regionalligisten TuS Celle 92, der das Jahr als Tabellenzweiter abschließt.

Die Aussichten, am Ende hinter den Topteams Oldenburger TB und MTV Eintracht Bledeln mindestens Dritter (nur der Erste steigt auf) zu werden, sind durchaus vielversprechend. Denn die Blau-Gelben haben in der Rück- runde ein Heimspiel mehr, und auch die etatmäßige Nummer eins, Arne Hölter, wird wohl einmal mehr zum Einsatz kommen als in der Hinrunde. Da hatte der 29-jährige Routinier vier Einsätze, holte aus acht Einzeln sechs Siege und gewann an der Seite von Jannik Xu alle vier Doppel. „Arne ist ein extrem wichtiger Spieler für uns Leider ist er nur bei der Hälfte der Spiele dabei, weil er in Berlin wohnt. Aber es ist natürlich gut zu wissen, einen Spieler in der Hinterhand zu haben, der gewinnt, wenn es drauf ankommt”, meint Max.

Aber auch ohne Hölter hat das blutjunge Stammquartett (Durchschnitts- alter 18 Jahre) fleißig gepunktet. Erfolgsgarant war dabei Xu (21), der alle möglichen Einzel und Doppel in den insgesamt neun Partien bestritt. 13:5 lautet dabei seine Einzelbilanz, im Doppel holte er mit Hölter beziehungsweise Michael Khan Orhan acht von neun möglichen Punkten. „Jannik ist unser zweiter Topspieler. Auch er hat noch einmal einen Sprung nach vorne gemacht. Er ist teilweise über sich hinausgewachsen und hat Gegner geschlagen, gegen die er zuvor immer verloren hatte“, lobt Max.

Eine positive Entwicklung verzeichnen auch Orhan (20), Kevin Matthias (17) und Laurin Struß (15) – trotz einer negativen Einzelbilanz. Orhan musste auf Grund des häufigen Fehlens von Hölter im oberen Paarkreuz seinen Mann stehen. „Das hat er wirklich gut gemacht und auch hier für Überraschungen gesorgt. Man kann sagen, dass er im oberen Paarkreuz angekommen ist”, meint Max.

Auch Matthias und Struß sorgten für den ein oder anderen Paukenschlag, mit mehr Erfahrung wäre sogar noch mehr drin gewesen, „Das ist dann eben oftmals auch Kopfsache. Beide haben im mentalen Bereich noch viel Luft nach oben. Aber auch sie haben erstaunlich gute Leistungen gezeigt“, betont Max, der zudem auch noch je einmal „Oldie“ Lukas Brinkop (32) sowie „Nesthäkchen“ Frederik Endler (14) einsetzte.

Unterm Strich war es vor allem die Doppelstärke, die die Celler auf Platz zwei katapultierte. In 18 Duellen gingen sie zwölfmal als Sieger vom Tisch. „Auch das war so nicht zu erwarten, weil wir vor dieser Saison als Mannschaft noch nie zusammen Doppel gespielt haben. Dadurch haben wir vor allem auch alle knappen Spiele für uns entschieden”, blickt Max auf die vier Dramen, die jeweils mit 6:4 für die 92er endeten. „Das haben die Jungs Nervenstärke bewiesen und unter Druck echt abgeliefert. Wir haben uns als echte Einheit präsentiert. Wenn der eine geschwächelt hat, war der andere da. Das müssen wir beibehalten, dann können wir uns da oben etablieren. Wenn wir am Ende Dritter werden, sind wir alle zufrieden”, sagt Max.

Text: CZ am 20.12.2021 – Oliver Schreiber
Foto: Jonas Uekermann

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