Regionalliga: Spezialisten für dramatische Spiele mit Happy End – TuS gewinnt erneut 6:4

07.12.2021

Wenn es eng wird, ist auf sie Verlass: Die Tischtennis-Asse des TuS Celle 92 haben zum Jahresabschluss noch einmal bewiesen, dass sie mit Drucksituationen gut umgehen können. Gegen den SC Poppenbüttel setzte sich der Regionalligist mit seinem „Lieblingsergebnis” 6:4 durch. Vier der insgesamt sechs Siege endeten mit diesem Resultat. „Wir scheinen Spezialisten für knappe Siege zu sein”, sagt Trainer Marius Max nach dem erneuten Drama lächelnd. Die Celler rückten damit auf Platz zwei vor, wahrscheinlich wird es nach der kompletten Hinrunde Rang drei sein. „Das ist viel mehr, als wir vor der Saison erwartet haben. Dementsprechend sind wir hochzufrieden mit unserer Leistung“, betont Max.

Den entscheidenden sechsten Punkt zum Sieg steuerte der jüngste im Team bei – und das unglaublich souverän. Laurin Struß gewann gegen Alexander Kellert beim Stand von 5:4 für den Gastgeber glatt in drei Sätzen. „Das war eine große Drucksituation – und er hat diesem Druck eindrucksvoll standgehalten. Das ist deswegen bemerkenswert, weil er in seinem ersten Einzel noch eine Enttäuschung erlebt hatte und ziemlich gefrustet war”, erklärt Max. Besagtes erstes Einzel hatte der 15-Jährige nach einer 2:0-Satzführung gegen Janik Meder noch abgegeben. Nachdem Struß den dritten Durchgang knapp mit 9:11 verloren hatte, verlor er seinen Rhythmus, während Meder kaum noch Fehler machte.

Garant für den Erfolg waren wieder einmal die Doppel. Beide gingen an die Blau-Gelben, obwohl Max beim Aufstellungspoker dieses Mal kein Glück hatte. Eigentlich sollte Celles Nummer- eins-Duo Jannik Xw/Michael Khan Orhan auf Poppenbüttels Top-Kombination Daniel Kleinert/Patrick Khazaeli treffen, um höhere Chancen auf eine 2:0-Führung zu haben. Doch das Los wollte es so, dass Struß und Kevin Matthias gegen Kleinert/Khazaeli an die Platte mussten. Dies war aber kein Problem. Die beiden Youngster spielten nach anfänglichen Schwierigkeiten groß auf und ließen die Favoriten alt aussehen. Xu/Orhan hatten mit Meder/ Kellert zwar mehr Mühe, holten aber den erhofften zweiten Punkt. „Unsere Doppel haben sich echt zu einer Stärke entwickelt. Vor allem Laurin und Kevin haben uns hier alle überrascht, das war eine Klasse-Leistung”, lobt Max.

Ebenfalls in blendender Verfassung präsentierte sich Xu, der in Abwesenheit von Arne Hölter an Position eins spielt. In seinen beiden Einzeln gegen Khazaeli und Kleinert gab er nicht einen einzigen Satz ab und stellte die Weichen damit auf Sieg. „Das war ein sehr souveräner Auftritt von Jannik. Vor allem gegen einen Abwehrspezialisten wie Daniel Kleinert hat er genau die richtigen Mittel gefunden, um zu gewinnen“, bilanziert Max.

Auch Orhan hatte Kleinert am Rand einer Niederlage, führte mit 2:1-Sätzen und 6:1 im dritten Durchgang. Dann aber nahm sein Kontrahent eine Aus- zeit – und spielte danach fast fehler- los und bog die Partie noch um. Dafür punktete Orhan aber in seinem zweiten Match gegen Khazaeli in vier Sätzen. „Da hat Michael sehr gut gespielt. Gegen einen aggressiv spielenden Linkshänder ist es immer schwer, aber er hat das auch taktisch wirklich gut gelöst“, meint Max.

Im Einzel leer aus ging Matthias. „Kevin hat nicht schlecht gespielt und eine ordentliche Leistung abgeliefert. Aber ihm fehlt nach seinem schlechten Abschneiden beim Top-24-Turnier momentan etwas das Selbstvertrauen. Da- für hat er beim Sieg im Doppel taktisch den Ton angegeben”, erläutert Max. Für die Celler geht es Mitte Januar mit dem Auswärtsspiel beim TSV Rostock weiter. (ole)

Text: Bericht der CZ – Oliver Knoblich
Foto: Herbert Gade (Laurin Struß)

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