5. Platz im Team für Arne Hölter mit der TU Berlin bei der European Universities Table Tennis Championship EUSA

31.07.2019

Zunächst sollte geklärt werden, was bisher geschah und welche Erwartungen an die studentischen Europameisterschaften gestellt werden:

Vor genau einem Jahr gewannen wir – das Tischtennis Team der TU Berlin – die Deutschen Hochschulmeisterschaften in Hamburg. Das löste uns das Ticket für die Europameisterschaft, die in diesem Jahr vom 15. bis zum 20. Juli in Camerino (eindeutig Italien) stattfindet.

Für drei von uns wird die EM das letzte gemeinsame Turnier als Student sein: Sowohl Arne Hölter (Audiokommunikation und -technologie), Daniel Bartels (Wirtschaftsingenieurwesen), aber auch Albert Piwonski (Elektrotechnik) stehen am Ende ihres Master-Studiums an der TU Berlin. Lediglich Emil Hu (Economics) wird auch noch die nächsten Jahre probieren Schnitzel unter einem Berg von Reis beim Mensabesuch zu verstecken.

Für uns es ist nach der Teilnahme in Genf (2015) schon die zweite Europameisterschaft; weshalb wir uns schon alle auf dieses Ereignis freuen! Neben den sportlichen Disziplinen (Team, Einzel, Doppel) steht dort nämlich auch der kulturelle Austausch mit den anderen Studenten im Vordergrund. Spannende Fragen sind zum Beispiel:

  • Was heißt algebraische Topologie auf Russisch?
  • Erforschen die Universitäten an der portugiesischen Küste auch Effekte der Quasistatik; oder nur Wellenphänomene?
  • Caffè solo con Giotto – Wirklich?

Nach dieser Einleitung und Fragestellung folgte eine intensive Vorbereitung zur Erarbeitung der notwendigen Methoden. Folglich sind unsere Ergebnisse dargestellt:

Die Frage steht im Raum; klar.
Was haben das 12C Isotop (Kohlenstoff) und unsere Leistung in Italien gemeinsam?
Antwort: Beide sind stabil.

Denn anders als der eine oder andere von uns in der Oberschule, haben wir diesmal unsere Hausaufgaben gemacht (abbiamo fatto i compiti): In Europa gibt es nur 4 Universitäten, die noch besser mit dem kleinen weißen Ball umgehen können als wir – also Platz 5.

Auf dem Weg zu dieser Platzierung konnten wir die Mannschaften der Universitäten aus Sofia (Bulgarien), Poltava (Ukraine), Porto (Portugal) und Hamburg besiegen. Erst im Viertelfinale unterlagen wir mit einem 1:3 dem späteren Vize-Europameister (Magnitogorsk, offensichtlich Russland). Hier ist die überragende Leistung von Arne Hölter (oder auch 2. Liga Arne genannt) zu erwähnen, der sein Spiel gegen Topspieler Ilia Isakov nach 7:10 im Entscheidungssatz noch drehen konnte. Er blieb damit im kompletten Teamwettbewerb ungeschlagen! Was wären wir nur ohne ihn? Vermutlich genau das was der Berliner Zoo nach dem Tod von Eisbär Knut ist – einfach nichts besonderes mehr.

Die Niederlage gegen Magnitogorsk ging aber in Ordnung – Die Aufschläge der Russen waren schwer zu lesen: öfter war der Ball nicht zu sehen; oft sogar der ganze Schläger nicht; manchmal war sogar der ganze Spieler nicht sichtbar!

Ein großer Dank gilt der Universität Camerino, die ein perfektes Turnier organisierten: Bus Shuttle, Verpflegung, professionelle Spielbedingungen, Live Streaming der Spiele und vieles mehr.

Wir hatten auf der Fahrt viel Spaß! Einige Male mussten wir so lachen, dass uns Pasta aus dem Mund auf die Pizza gefallen ist; ein so großer Schreck, dass wir auch den Espresso verschüttet haben. Darauf erstmal ein Eis. Persönlich konnte ich meine italienischen Sprachkenntnisse auffrischen; es gibt eben auch noch andere interessante Sprachen – neben Deutsch, Englisch, Python und Julia.

Nach der Fahrt können wir abschließend folgende Fragen beantworten:

  • Algebraische Topologie heißt auf Russisch алгебраическая топология
  • Natürlich beschäftigen sich Universitäten an Küstenstädten auch mit statischen und quasistatischen Problemen – nicht nur mit Wellen.
  • Unter Giotto kennen die Italiener lediglich den Künstler Giotto di Bondone. Demnach geht also auch Caffè ohne Giotto!

Da dies höchstwahrscheinlich unser letzter gemeinsamer Auftritt als Team der TU Berlin war, gibt es hier nochmal eine kurze Zusammenfassung unserer sportlichen Erfolge bei studentischen Meisterschaften der letzten Jahre:

  • Platz Europäische Hochschulmeisterschaft im Team
  • Deutscher Hochschulmeister im Team (2 mal)
  • Deutscher Hochschulmeister im Doppel (Arne Hölter und Daniel Bartels)
  • Deutscher Hochschulmeister im Einzel (Arne Hölter)

In diesem Sinne sagen wir Ciao und auf italienisch aber deutsch ausgesprochen: KRATZIE, vielleicht!

Autor: Albert Piwonski

Aktuelles & Termine

DTTB-Pokal-Vorrunde: TuS Celle siegt gegen
Bad Homburg sensationell 3:1!
TTC Champios Düsseldorf – TuS Celle endete 2:3
SV Union Velbert – TuS Celle 0:3

2. Bundesliga: 1. Heimspiel der Saison:
TuS Celle 92 – TV Leiselheim
So, 15.09.2019 – 14:00 Uhr

   Gesamtterminplan Hinrunde 2017/18

Ergebnisse & Bilanzen

Sponsoren

Zur Homepage des Sponsors:  Logo  anklicken


 

rbp-Architekten-330x36

vftt  Tryp

Süddheide   Allianz

Sparkasse

 

LSB-Nds  

 

 

HörCentrum  Venezia

Wirbals   Brand-Fahrräder

   

   

   

Premper  

   

….