3. Bundesliga: Übersteht TuS Celle 92 die Hinserie verlustpunktfrei ?

14.12.2017

Nachdem die Bundesligamannschaft des TuS Celle 92 bisher alle Spiele souverän gewann und dadurch vorzeitig als Herbstmeister feststeht, kommt mit dem TTC 1957 Lampertheim eine Mannschaft, die sowohl gegen Fulda als auch gegen Velbert kurz vor einem Punktgewinn stand. Dieses letzte Spiel der Hinrunde findet am Samstag, dem 16.12.17 ab 14.00 Uhr in der Altstädter Schule statt.

Lampertheim ist eine Mannschaft, die von ihrem Koppelspieltag aus Celle oder Berlin einen Punkt entführen will. Die Gäste schreiben auf ihrer Homepage: „Beim verlustpunktfreien Tabellenführer Celle wird es wohl nichts zu erben geben, Ob es eventuell bei Hertha BSC zu einem Punkt reichen könnte? Na, warten wir es ab.“

Dabei haben die Gäste aus Hessen auch in Celle durchaus die spielerischen Möglich-keiten zu überraschen. Sie haben das gegen den Tabellenzweiten aus Fulda gezeigt, dem sie nur 4:6 unterlegen waren, aber auch in der letzten Saison, in der drei Lampertheimer ihre Gegner aus Celle besiegen konnten. Dazu Frank Schönemeier: „Wir werden hoch konzentriert in die Begegnung am Samstag gehen, da Lampertheim drei Spitzenspieler in ihrer Mannschaft hat und nur durch die Punktverluste der Nr.4 bisher nur die erfolgreichste Mannschaft der unteren Tabellenhälfte ist. Mit vier erfolgreichen Spielern würden sie um die Meisterschaft mitspielen.“

Das obere Paarkreuz der Lampertheimer hat eine bessere Bilanz als das aus Fulda. Besonders der litauische Spitzenspieler Alfredas Udra ist im ersten Einzel für Tobias Hippler eine große Herausforderung. Udra hat in der letzten Saison noch erfolgreich für Frickenhausen in der 2. Bundesliga gespielt und durch seinen Sieg über Cedric Meissner in den Relegationsspielen den Celler Aufstieg verhindert.
Die Nr.2 der Gäste ist der athletische spielende Moldawier Andrei Putuntica. Andrei kann an einem guten Tag durch seine harten Vorhandschüsse jeden Gegner in dieser Klasse besiegen. Trotz seiner starken Formschwankungen hat er mehr Spiele als Tobias in dieser Saison gewonnen und denkt noch gern an seinen Sieg in Celle gegen den Celler Spitzenspieler Floritz zurück. Dazu Floritz: „Meine Revanche gegen Putuntica habe ich schon in Lampertheim genommen. Wenn er mit seiner harten Vorhand sicher trifft sind seine Bälle kaum zu retournieren. Nachdem ich seit Juli ununterbrochen gespielt und trainiert habe freue ich mich darauf nach dem Spiel zu meinen Eltern nach Bayern zu fahren. Aber in diesem letzten Spiel der Hinserie werde ich alles versuchen es bei einer Niederlage in der Hinrunde zu belassen.“

Obwohl das Lampertheimer Spitzendoppel Turoczy / Udra erst ein Spiel verloren hat möchten die Celler mit einem 3:1 in die Pause gehen.

Nach der Pause wird es zumindest für Cedric Meissner sehr schwer, da auf ihn im ersten Spiel der letztjährige Spitzenspieler Andras Turoczy, der im unteren Paarkreuz zu den besten Spielern der Liga gehört, wartet. Aber bei seiner hervorragenden Form hat Cedric auch vor dem bekannten Rumänen keine Angst: „Ich habe diese Woche gut trainiert, kenne meinen Gegner nur vom Sehen und glaube, dass ich trotz seiner Stärke eine Siegeschance habe.“
Nils Hohmeier wird es zwar leichter haben, aber ohne Konzentration wird er seinen 16-jährigen jungen mexikanischen Gegner, der bisher noch sieglos ist, nicht bezwingen können. Wozu Fernandez fähig ist, zeigte er im Spiel gegen Velbert, als er dem starken Brosig erst im 5. Satz zu 9 unterlag. Auch Nils Hohmeier benötigte in Lampertheim fünf Sätze zum Sieg über den Mexikaner, der noch etwas zu ungestüm angreift. Es ist aber zu erwarten, dass dieser bald sein 1. Spiel in der Liga gewinnt. Das wird aber hoffentlich nicht gegen Celle sein.

Nach diesem Spiel und einer verdienten Feier der Herbstmeisterschaft wird der Schläger in die Ecke gelegt um dann zur Rückrunde ausgeruht am Samstag, dem 13.Januar 2018 die weiteste Fahrt nach Seligenstadt kurz vor der bayrischen Grenze anzutreten. Am nächsten Tag treffen die Celler dann schon wieder gegen Lampertheim an.

Text: Team 1. Herren
Foto: Philip Loeper

TuS Celle 92 ist Herbstmeister in der 3. Bundesliga Nord

12.12.2017

Die Herrenmannschaft des TuS Celle 92 konnte am Samstag ohne größere Verkehrsbehinderungen durch Schneefall die Hin- und Rückfahrt antreten, so dass sie am Sonntag ausgeruht gegen Schwarzenbek spielen konnte. Da bei Herne der russische Jugendnationalspieler Lev Katsman von seinem Verband nicht freigestellt wurde war die Aufgabe für die Celler nicht ganz so schwer wie erwartet, so dass am nächsten Tag die Tabellenführung mit der damit verbundenen Herbstmeisterschaft sichergestellt werden konnte.

 Der Celler Trainer Frank Schönemeier war von seinem Team begeistert: „Mich beeindrucken vor allen Dingen die Leistungssteigerungen, die ich bei allen unseren Spielern feststellen kann. Hinzu kommt unsere Doppelstärke, die uns bisher immer mit einem 2:0 Vorsprung starten lies. Auch wenn der uns vom Endspiel der Europameisterschaft der Jugend bekannte Lev Katsmann mitgespielt hätte, glaube ich nicht, dass es am Ergebnis viel geändert hätte.“

Die Herner Mannschaft musste die Doppel neu zusammenstellen. Der US-Amerikaner Kanak Jha spielte mit dem Schweden Johan Hagberg zum zweiten Mal zusammen. Es gelang ihnen trotzdem, die beiden Celler Ex-Europameister Hippler/Hohmeier in den fünften Satz zu zwingen. Da dieser aber von dem eingespielten Celler Team zu eins gewonnen wurde, kann man trotzdem von einem klaren Sieg sprechen. Das andere Celler Doppel, das ähnlich stark wie das Doppel 1 ist, hatte keine Mühe Gordic /Gambiroza in drei Sätzen zu bezwingen.

Die überragenden Celler Doppel: Philpp Floritz / Cedric Meissener (8:0) und Tobias Hippler / Nils Hohmeier (7:0)

So konnte man beruhigt in die erste Einzelrunde der Spitzenspieler gehen. Während Philipp Floritz gegen Uros Gordic nach zwei knappen ersten Sätzen sein Spiel sicher gewann, stand Tobias Hippler gegen den amerikanischen Meister Jha vor einer deutlich schwererer Aufgabe. Nach beeindruckenden Ballwechseln musste sich Hippler dem besten Spieler des Spiels knapp geschlagen geben. Dazu Hippler: „Kanak ist sehr schnell und sicher. Durch den ersten Satz in dem ich nach einer 10:8 Führung insgesamt 5 Satzbälle vergeben habe, waren meine Siegeschancen deutlich gesunken. Jha reichte ein Satzball. Die zeigt seine große Klasse. Er hat die beiden knappen Sätze gewonnen.“ Nach dem 3:1 Pausenstand bauten Hohmeier und Meissner die Führung auf 5:1 aus. Hohmeier verlor überraschend einen Satz gegen den Ersatzspieler und Meissner zeigte sein bisher bestes Spiel in dem er den guten Schweden Johan Hagberg durch den höchsten Sieg des Tages förmlich deklassierte. Meissner dazu: „Mir ist gegen Hagberg heute fasst alles gelungen. Ich habe kaum unnötige Fehler gemacht.“

Während Hippler gegen Uros Gordic nur im ersten Satz die Einstellung fehlte kämpften die beiden Spitzenspieler Floritz und Jha konzentriert um jeden Punkt.  Nach einer 9:11 Niederlage im 5. Satz wurde Floritz zum ersten Mal in dieser Saison besiegt. Dazu Floritz: „Es war klar, dass meine Siegesserie bei diesen starken Spielern auch durchbrochen wird. Meine Niederlage hat aber für die Mannschaft keinen Nachteil, da Tobi’s Spiel schon vor meinem beendet war und ein 6:2 Sieg ist für uns genauso wertvoll wie ein 6:1 Sieg. Jha ist ein junger starker Spieler, der sich noch weiterentwickelt.“

Am Sonntag kam Schwarzenbek nach dem Sieg gegen Brackwede gutgelaunt in Celle an. Dazu der Manger Schwarzenbek’s: „Durch unseren gestrigen Sieg haben wir die Abstiegsränge verlassen. Bei der Ausgeglichenheit aller Mannschaften in der 2. Tabellenhälfte ist auch das Spielverhältnis wichtig. Daher haben wir unsere bisher gut spielenden Doppel zsammen gelassen und werden Sascha Nimtz im Doppel und meinen Sohn Moritz im Einzel einsetzen. Wir möchten zwei Spiele gegen Euch gewinnen.“

Da beide Celler Doppel aber in einer hervorragenden Verfassung sind konnte diese taktische Variante an diesem Tag keinen Erfolg haben. Beide Celler Doppel gaben zusammen nur einen Satz ab und die 2:0 Führung war sichergestellt. Im oberen Paarkreuz kam es zum einzigen spannenden Spiel des Tages zwischen Hartmut Lohse und Tobias Hippler. Nachdem Tobias nach einer 2:1 Führung wie der sichere Sieger aussah stellte Lohse sein Spiel um und vermied den offenen Schlagabtausch in dem er Hippler immer sehr kurz anspielte und ihn dadurch nicht zu seinem Spiel kommen lies. Nach der Niederlage war Hippler seine Enttäuschung anzusehen: „Hartmut hat die letzen beiden Sätze taktisch sehr gut gegen mich gespielt und verdient gegen mich gegewonnen. Ich werde sicher noch lernen wie ich auch bei den kurzen Bällen in mein Top-Spin Spiel komme. Ich freue mich schon auf die Rückserie gegen „Hardy“.

Da den Cellern das Unentschieden von Velbert in Fulda auch entgegen kam, konnte anschließend die Herbstmeisterschaft mit einem hervorragenden Spielverhältnis und drei Minuspunkten besser als Fulda entsprechend gefeiert werden. Nur Philipp Floritz musste auch in Celle übernachten, da er das Risiko einer Fahrt nach Bremen bei den Straßenverhältnissen vermeiden wollte. Der Mannschaftskapitän Nils Hohmeier: „Wir sollten jetzt mit der Planung für die 2. Liga beginnen, da wir die drei Punkte Vorsprung wahrscheinlich auch in der Rückserie nicht mehr abgeben werden. Für unsere Entwicklung dürfen wir auf keinen Fall noch ein weiteres Jahr in der 3. Liga spielen. Falls es möglich ist, wollen wir alle vier auch in der nächsten Saison in Celle spielen.“

Text: Team 1. Herren
Fotos: Philip Loeper

3. Bundesliga: TuS Celle 92 will am Wochenende die Herbstmeisterschaft sichern

06.12.2017

Die Tischtennis Mannschaft der 3. Bundesliga Nord des TuS Celle 92 spielt am Samstag, dem 9. Dezember 2017 ab 16.00 Uhr gegen den Tabellenvierten TTC Ruhrstadt Herne in Herne und am Sonntag, dem 10. Dezember 2017 ab 14.00 Uhr gegen den Angstgegner der Celler,den TSV Schwarzenbek. Falls in Herne gewonnen wird, kann man im Heimspiel gegen Schwarzenbek die Herbstmeisterschaft sichern. Allerdings sind beide Spiele alles andere als leicht.

In Herne wartet auf die Celler Mannschaft ein junges Multi-Kulti-Team mit dem sechzehnjährigen US-Amerikaner Kanak Jha, dem 17-jährigen Russen Lev Katsmann, dem 27-jährigen Serben Uros Gordic und dem 22-jährigen Schweden Johan Hagberg. Zusätzlich sind in der Mannschaft noch zwei gebürtige Chinesen aus Aserbeidschan gemeldet, die bisher aber noch nicht zum Einsatz kamen. Nach Informationen der Celler sollen sie auch am Samstag nicht dabei sein.

Der bekannteste Spieler ist Kanak Jha, der bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro als jüngster Olmpiateilnehmer aller Zeiten im Herrentischtennis für Schlagzeilen sorgte. Bei der WM in Düsseldorf zeigte er wieder seine Leistungsstärke und gewann nach dem Gruppensieg in der Qualifikationsrunde gegen den Rumänen Adrian Crisan, der schon seit Jahren in der 1. Bundesliga aufschlägt. Mit seinen nur drei Niederlagen gehört Kanak zu den erfolgreichsten Spielern der 3. Bundesliga und ist in seinem ersten Spiel gegen Tobias Hippler deutlich favorisiert und das Spitzenspiel gegen Floritz wird sicher eines der besten der gesamten Liga sein. Auch der junge Russe Lev Katsman wird beiden alles abverlangen. Hier liegen die besseren Chancen aber auf der Celler Seite.

In den Einzeln vor der Pause wird die Celler Mannschaft wahrscheinlich nicht positiv abschneiden, Trainer Fran Schönemeier setzt daher wieder auf die Celler Doppelstärke: „Unsere beiden Doppel sind bisher noch ungeschlagen, während die Herner bisher nur leicht positiv da stehen. Während wir mit unseren zwei Stammdoppeln Flotitz/Meissner und Hippler/Hohmeier spielen hat die Herner Mannschaft schon mit 6 verschiedenen Doppelkombinationen gespielt. Daher hoffe ich, dass uns unsere Doppelstärke auch zur Pausenführung verhilft.“

Im unteren Paarkreuz gehört Uros Gordic, der in der letzten Saison noch im oberen Paarkreuz spielte und u.a. auch gegen Tobias Hippler gewann, mit seiner 7:3 Bilanz zu den stärksten Spielern in diesem Paarkreuz. Auch gegen Cedric Meissner, der von Spiel zu Spiel immer besser wird, wird es sicher ein spannendes Spiel.

Gegen den Schweden Johan Hagberg ist dem noch ungeschlagenen Celler Mannschaftsführer Nils Hohmeier ein weiterer Sieg zuzutrauen. Dazu Hohmeier: „In der letzten Saison haben wir gegen Herne unseren ersten Punkt abgegeben. Einen Tag danach folgte dann die knappe Niederlage in Hamm. Die Mannschaft wird alles tun, damit uns das dieses Mal nicht passiert. Nils wagte eine vorsichtige Prognose: „Obwohl wir die Stärke der Herner Mannschaft kennen, glauben wir doch, dass wir knapp als Sieger vom Tisch gehen können, falls Herne nicht die beiden gebürtigen Chinesen aus Asserbeidschan erstmalig einsetzt. Persönlich möchte ich auch gegen Johan Hagberg Revanche nehmen, der mich in Herne deutlich in 4 Sätzen besiegt hat. Wir wären mit einem knappen 6:3 oder 6:4 Erfolg hoch zufrieden.“

Falls Hohmeier`s Erwartungen erfüllt werden, geht es am Sonntag ab 14.00 Uhr in der Celler Halle um die Herbstmeisterschaft, denn bei einem Sieg wäre die Celler Mannschaft trotz des knappen Vorsprungs von zwei Punkten von Fulda aufgrund des hervorragenden Spielverhältnisses nicht mehr einzuholen.

Der Gegner Schwarzenbek wird die kurze Reise nach Celle auf einem Tabellenplatz zwischen 7 und 10 antreten, daher liegt die Favoritenrolle hier deutlich bei dem Celler Team. Der Celler Trainer Frank Schönemeier mahnt aber zur Vorsicht: „Schwarzenbek ist ähnlich stark wie der SV Siek einzuschätzen, den wir nur durch den Gewinn aller knappen Spiele besiegt haben. Außerdem haben wir viele überraschend deutliche Niederlagen hinnehmen müssen, sodass wir Schwarzenbek sicher als Angstgegner bezeichnen müssen. Eine von nur zwei Niederlagen bezogen wir auch in der letzten Saison gegen Schwarzenbek. Aber mit unserer bekannten Heimstärke glaube ich doch an einen Erfolg.“

Die Mannschaft aus Schwarzenbek spielt jetzt an Position zwei mit dem langjährigen erfolgreichen Zweitligaspieler Hartmut Lohse, der selbst gegen die starken Mannschaften aus Berlin und Herne ausgeglichen spielte. Es wird also eine schwere Aufgabe für Tobias Hippler. Die Nr. 2 der Gäste, Frederic Spreckelsen, lies durch einen Sieg über den Berliner Aydin im November aufhorchen und es kann sein, dass er seine alte Leistungsstärke jetzt wiedergefunden hat.

Im unteren Paarkreuz spielen die Gäste bisher deutlich erfolgreicher. Gegen den starken und athletischen Wegner will sich Cedric Meissner für die 14:12 Niederlage im 5. Satz der letzten Saison revanchieren Die Zuschauer dürfen gespannt sein, ob ihm das gelingt.

Besonders freuen dürfen sich die Celler Zuschauer aber auf ein Wiedersehen mit Sascha Nimtz. Ohne den ehemaligen Celler Spitzenspieler wäre die Celler Mannschaft nie zu der besten Mannschaft Niedersachsens geworden, sondern hätte die Oberliga nicht verlassen. Sascha hat auch die beste Bilanz aller Spieler aus Schwarzenbek.

Es steht also ein interessantes und spannendes Tischtennis Wochenende bevor. Falls es der Celler Mannschaft aber gelingt, an die bisherigen Leistungen anzuknüpfen, kann in der Altstädter Schule die Herbstmeisterschaft gefeiert werden und vielleicht beträgt der Vorsprung auf die Verfolger dann 4 Punkte, falls Fulda gegen Velbert verliert.

 

Text: Team 1. Herren
Fotos: Philip Loeper / Herbert Gade

3. Bundesliga: Krimi in Siek endet deutlich für TuS

19.11.2017

Einen 6:1 Sieg als Krimi zu betiteln ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Doch wer am gestrigen Samstag das Glück hatte, in der Sieker Halle live dabei zu sein, weiß, was gemeint ist. Von den sechs Siegen der Herzogstädter entschieden sich gleich vier im Entscheidungssatz.

Schon während der Doppelspiele wurde den mitgereisten Celler Edelfans klar, dass ein hartes Stück Arbeit auf unsere Spieler warten würde. Beide Doppel gingen in den fünften Durchgang. Zum Celler Glück konnten aber sowohl die Paarung Hippler/Hohmeier als auch das zweite Doppel, Floritz/Meissner siegreich vom Tisch gehen.

Mit einer 2:0 Führung für TuS ging es nun in die Einzelspiele. Philipp Floritz musste hierbei gegen Nad Nemedi ran, den er aus seiner Bremer Trainingsgruppe sehr gut kennt. Nach einigen knappen Sätzen gewann er gegen seinen Kumpel mit 3:1. In der Nebenbox staunten die Zuschauer nicht schlecht, was der gegnerische Spitzenspieler, Wang Yangsheng mit seinen 57 Jahren noch zu leisten in der Lage ist. In drei Sätzen schaffte er es, den Celler Tobias Hippler niederzuringen und verkürzte auf 1:3.

Das Match zwischen Nils Hohmeier und Daniel Cords nahm zunächst einen unangenehmen Verlauf für den TuS Celle: der noch ungeschlagene Herzogstädter geriet mit 0:2 Sätzen in Rückstand, schaffte es jedoch, den Lauf seines Gegners zu stoppen und das Spiel auf 3:2 zu drehen. Auch Cedric Meissner wusste gegen den Defensivspieler Doyub Kim zu überzeugen. Nach einer taktisch souveränen und cleveren Leistung hieß es 3:1 für den Jungnationalspieler und 5:1 für uns!

Philipp Floritz, der als zweiter Celler noch ungeschlagen ist, tat sich gegen den Veteran „Wangi“ anfangs schwer, kämpfte sich aber nach und nach in die Partie und sorgte mit einen Fünfsatz-Erfolg für den sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel.

„Wir sind froh, das Spiel so deutlich gewonnen zu haben, sind uns aber im Klaren darüber, dass die Partie heute auf der Kippe stand. Wir hätten genauso gut verlieren können.“, äußerte sich Spitzenspieler Floritz selbstkritisch. Auch Dieter Lorenz, der Teammanager vom TuS hatte anhand der knappen Begegnungen „zwischenzeitlich ein paar Schweißausbrüche“ erlitten, konnte sich aber nach dem Spiel „umso mehr über den nächsten Schritt in Richtung Herbstmeisterschaft“ freuen.

Text: Team 1 Herren
Foto: Philip Loeper

3. Bundesliga: TuS Celle 92 fährt am Samstag nach Siek

17.11.2017

Die Tischtennis Mannschaft der 3. Bundesliga Nord des TuS Celle 92 spielt am Samstag, dem 18. Nov. 17 ab 15.00 Uhr beim SV Siek in Schleswig-Holstein vor den Toren Hamburgs. Obwohl die Celler deutlich besser in die Saison gestartet sind als der SV Siek haben alle Celler Spieler großen Respekt vor dem Gegner und werden versuchen beide Punkte nach Celle zu holen.

Die Sieker belegten in der letzten Saison den 4. Tabellenplatz und wollten auch in diesem Jahr zu den Mannschaften in der oberen Tabellenhälfte gehören, da sie sich durch den Serben Valentin Nad Nemedi deutlich verstärkt haben. Nemedi, der in der letzten Saison noch beim Meister in Hamm im unteren Paarkreuz spielte, gewann dort seine 4 Spiele gegen den TuS Celle 92. Er hatte daher einen entscheidenden Anteil am Aufstieg des TTC GW Bad Hamm.

Der gebürtige Chinese und Spielertrainer Yansheng Wang ist schon seit einem Jahrzehnt der Garant für die Erfolge des SV Siek. Er war stets die Zuverlässigkeit in Person und auch im letzten Jahr hinter dem Celler Spitzenspieler Philipp Floritz der erfolgreichste Spieler der 3. Bundesliga Nord. Die Celler Nr. 2 Tobias Hippler brennt gegen Wang auf Revanche: „In Siek habe ich zuletzt gegen Wang in drei Sätzen verloren. Obwohl es für mich nicht leicht ist gegen ihn zu spielen hoffe ich am Samstag als Sieger vom Tisch zu gehen. Falls es mir gelingt ähnlich gut wie in Magdeburg bei den internationalen Deutschen Meisterschaften zu spielen rechne ich mit einer guten Chance. Das Spiel wird aber auf alle Fälle spannend.“

Philipp Floritz will es besser machen als seine Mannschaftskameraden in der letzten Saison und gegen den Serben Valentin Nad Nemedt gewinnen. Dazu Floritz: „ Nad Nemedi trainiert ebenso wie ich in der Bremer Trainingsgruppe und ich kann nicht nur in den Spielen gegen ihn sehen, dass er sich ständig verbessert. Es wird für mich kein leichtes Spiel.“

Auch der Celler Trainer Frank Schönemeier schätzt die Mannschaft aus Siek recht stark ein: „Ich hatte Siek durch die Verstärkung weiter oben gesehen und glaube, dass sich die bisherigen Ergebnisse ebenso wie im Vorjahr deutlich verbessern werden. Auch das Spitzendoppel Kim,Doyub / Wang, Yansheng wird es unserem Doppel sehr schwer machen. Um unserer Favoritenrolle gerecht zu werden müssen wir versuchen mit einer Führung in die Pause zu gehen. Wir können nicht erwarten, dass wir die ausstehenden 4 Spiele der Vorrunde weiterhin so souverän gewinnen wie bisher.“

Auch im unteren Paarkreuz haben die beiden Celler Hohmeier und Meissner mit dem koreanischen Abwehrkünstler Doyub Kim, der jedem Gegner gefährlich werden kann, und Daniel Cords sehr gute Gegner, die besonders gegen Celle punkten wollen.

So hat dann der SV Siek als Ziel auf ihrer Homepage angegeben:“ Unsere Mannschaft wird versuchen den einen oder anderen Nadelstich zu setzen und die Partie so lange wie möglich offen zu gestalten.“ Solange es nur bei Nadelstichen bleibt wird die Celler Mannschaft zufrieden wieder die Heimreise antreten, obwohl man auch an diesem Wochenende Fulda nicht von der Tabellenspitze verdrängen wird. Dies will man im Dezember erreichen.

Text: Team 1. Herren

3. Bundesliga: Deutlicher Sieg in Brackwede

30.10.2017

Die erste Mannschaft des TuS Celle 92 TT arbeitet sich in großen Schritten durch die 3. Tischtennis Bundesliga Nord. Nach dem 6:0 gegen Seligenstadt musste am vergangenen Sonntag auch die Mannschaft aus Brackwede die Höchststrafe hinnehmen. (mehr …)

Endler-Festival und erfolgreiche TuS-Teilnehmer bei der Schüler-Kreismeisterschaft

26.10.2017

Sechsmal Gold und dreimal Silber – das war die Ausbeute unserer Kids bei den Kreismeisterschaften der Schüler C (Jahrgang 2007 und jünger) und B (2005 und jünger).

Dabei gelang Frederik Endler das Kunststück, sowohl bei den C-, als auch in der älteren Klasse der B-Schüler, im Einzel den Goldpokal nach Hause zu tragen. Freuen durfte sich bei den C-Schülern auch ein weiterer TuS-ler, Philip Kanzenbach  (rechts), der hinter Freddy Silber gewann.

Freddys Zwillingsschwester Maria stand ihrem Bruder kaum nach. Sie siegte bei den C-Mädchen und mit ihrem Bruder zusammen auch das C-Doppel. Philip durfte sich mit seiner Partnerin Breitrück aus Wietze ein zweites Mal über Silber freuen.

Dass Maria bei den Mädchen ein Talent ist, zeigte sie mit ihrer Leistung bei den älteren B-Schülerinnen. Sie wurde erst im Endspiel von der hohen Favoriten Pia Maschler aus Westercelle abgefangen und auf den 2. Rang verwiesen. Beide zusammen sicherten sich dann erwartungsgemäß die Krone im Doppel.

Freddy zeigte dann seine Klasse bei den B-Schülern. Ohne Satzverlust im gesamten Turnier besiegte er im Endspiel Maximilian Köhler aus Wietze. Er und Bennet Burmann-Prüfer, ebenfalls TuS, gewannen auch das Doppel-Endspiel. Bennet hatte im Einzel das Pech, in den Gruppenspielen bei gleichem Punkt- das schlechtere Satzverhältnis zu haben und dadurch auszuscheiden – sonst wäre wohl noch eine gute Platzierung möglich gewesen.

Das Abschneiden gerade bei den Jüngsten bestätigt unsere verstärkte Nachwuchsarbeit und gibt Hoffnung für die Zukunft, zumal es noch den einen oder anderen Nachrücker gibt, der an der Teilnahme der Kreismeisterschaft verhindert war.

Anfängertraining findet übrigens immer freitags ab 17:00 Uhr in der Altstädter Schule statt. Jeder der Lust hat, kann es kostenlos ausprobieren.

Text: Herbert Gade

Volle Hütte, eine Lehrstunde und zwei Punkte im Aufstiegskampf

23.10.2017

Was für ein Wochenende für TuS Celle 92. Zwei Tage hintereinander ging es Schlag auf Schlag. Am Freitag Abend eine 0:3 Lehrstunde gegen den Champions-Leage-Club 1. FC Saarbrücken im Pokal Viertelfinale, keine 24 Stunden später der 6:1 Triumph im wichtigen Ligaspiel gegen Hertha BSC Berlin. (mehr …)

3. Bundesliga: Der Lauf für TuS hält an

22.10.2017

Im nächsten wichtigen Spiel gegen einen direkten Konkurrenten um den Aufstieg in die zweite Tischtennis-Bundesliga, konnten unsere Herzogstädter Jungs die Hertha aus Berlin mit 6:1 überrollen. Wegweisend für den klaren Sieg waren wieder einmal die Doppelspiele.

Im Duell der Einser-Doppel konnten Tobias Hippler und Nils Hohmeier die Führung für Celle erspielen. Am Nebentisch machten es ihnen Philipp Floritz und Cedric Meissner nach und besiegten ihre Kontrahenten ebenfalls in drei Sätzen.

Mit einer 2:0 Führung im Rücken konnte Philipp dann nachlegen: 3:0 hieß das Resultat gegen die gegnerische Nummer zwei, Deniz Aydin. Im zweiten Spiel des oberen Paarkreuzes musste Tobi Hippler seinem Gegner, dem ehemaligen Deutschen Meister, Torben Wosik, nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren.

Mit 3:1 für den TuS Celle ging es also in die Pause. Nachdem Nils Hohmeier gegen Andy Römhild mit 3:0 gewonnen hatte, war in der anderen Box auch Cedric Meissner siegreich. Sein Gegner, Sebastian Borchardt, dessen Spiel größtenteils auf seinen gefährlichen Aufschlägen basiert, hatte hierbei große Probleme, dem jüngsten Celler sein Spiel aufzudrängen, der die halblangen Angaben häufig aggressiv zu returnieren wusste.

Es kam nun beim Spielstand von 5:1 zum Duell der beiden Spitzenspieler. Floritz, der mit seinem Gegner zwei Jahre lang gemeinsam in einem Team spielte, zeigte wieder einmal, dass er aktuell wohl der beste Spieler der Liga ist. Mit 3:1 setzte er den Siegpunkt und brachte die Herzogstädter in eine komfortable Situation: Mit 8:0 Punkten stehen wir an erster Stelle in der Tabelle der 3. Bundesliga Nord!

Text: Team 1. Herren
Foto: Philip Loeper

Pokalkracher und Aufstiegsgipfel

18.10.2017

Am kommenden Wochenende geht es rund beim TuS Celle 92, denn am Freitag steht das DTTB-Pokal Viertelfinale gegen den 1. FC Saarbrücken TT und am Samstag das Topspiel der 3. Bundesliga gegen Hertha BSC an.
Das Freitagabendspiel, das um 19:30 Uhr in der Altstädter Schule stattfinden wird, wird als das größte Spiel der Celler Vereinsgeschichte gehandelt. Denn der 1. FC Saarbrücken ist eine der besten Mannschaften Europas und ist sowohl in der Champions-League als auch in der Tischtennis-Bundesliga noch ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Slobodan „Bobo“ Grujic wird zwar als klarer Favorit ins Spiel gehen, aber im Celler Hexenkessel hat David Goliath schon das ein oder andere Mal zum Wanken gebracht.

Der Teamkapitän Nils Hohmeier richtete vor dem Spiel noch einige Worte an die Celler Fans: „Dieses Spiel ist sowohl für uns, als auch für die Celler Zuschauer eine tolle Belohnung für die Leistung in der Vorrunde und im Achtelfinale. Jetzt ist es an uns, die Spiele so knapp wie möglich zu gestalten und an den Zuschauern, zahlreich den Weg in unsere Halle zu finden. Wir hoffen sehr das beides gelingt.“ Es wird geraten die Karten für das Spiel schon im Vorfeld unter tuscellett.tickets@gmx.de zu bestellen.

Am Samstag wartet schon das nächste Topspiel auf die Herzogstädter. Denn Hertha BSC ist ebenfalls ein heißer Kandidat um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Im letzten Jahr beendeten die Hauptstädter die Saison auf dem 3. Tabellenplatz und der Kader wurde in dieser Saison erneut verstärkt. Neuer Spitzenspieler der alten Dame ist der Ex-Nationalspieler Torben Wosik, von dem die Celler allerdings jedes Detail seines Spiels aus den langen Erzählung seines ehemaligen Mannschaftskameraden Philipp Floritz kennen. Im Interview mit dem Autor dieses Artikels sagte Tobias Hippler: „Es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns! Wenn wir gewinnen, steigen unsere Aufstiegschancen enorm, aber wir wissen das Hertha eine gute Mannschaft hat und wir auf der Hut seien müssen. Die aktuelle Form das Team gibt mir ein positives Gefühl.“

Die beste Tischtennismannschaft Niedersachsens freut sich auf ihre Unterstützung und auf das kommende Wochenende.

 

Text: Team 1. Herren
Foto: Philip Loeper

3. Bundesliga: 6:0 Kantersieg gegen Seligenstadt

16.10.2017

Am vergangenen Sonntag konnte die erste Mannschaft des TuS Celle 92 ein weiteres Mal Stärke demonstrieren, bevor es in der nächsten Woche im Pokal-Viertelfinale gegen Saarbrücken und im Topspiel der dritten Liga gegen die Hertha aus Berlin geht. Mit 6:0 schickten die Herzogstädter die Hessen nach Hause.

Den Grundstein für den deutlichen Heimsieg legten, wie schon so häufig, die Doppel. Die Jugend-Europameister 2016 dieser Disziplin, Tobias Hippler und Nils Hohmeier, besiegten das gegnerische Doppel Eins mit 3:0. Am Nebentisch fighteten sich Philipp Floritz und Cedric Meissner nach einem 1:2 Satzrückstand in das Spiel und gewann schließlich im Entscheidungssatz.

Das vordere Paarkreuz brachte einen mehr als sicheren Sieg von Philipp Floritz, der trotz Reizung seiner Achillessehne grazil und flink agierte. Hochklassiger und ausgeglichener war derweil das Spiel in der anderen Spielbox: Tobias Hippler, der mit 2:1 Sätzen in Führung lag, wurde von Jannik Xu fast in den Entscheidungssatz gezwungen, schaffte es aber, dies mit zwei festen Vorhand-Topspins beim Spielstand von 9:9 zu verhindern.

Beim Spielstand von 4:0 musste Nils Hohmeier gegen den Defensivspezialisten Rick Burkhard ran: wie schon im Pokal-Achtelfinale zeigte er gegen dieses System kaum Schwächen und gewann in drei Sätzen. Cedric Meissner brachte im Anschluss mit einer starken Leistung den Schlusspunkt, indem er Alexander Krenz mit 3:0 Sätzen keine Chance ließ.

Am nächsten Freitag kommt es nun zum Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Saarbrücken TT. Das Starensemble der Saarländer ist aktuell in der Championsleague noch ungeschlagen und möchte jetzt im deutschen Pokal nachlegen. Wer unsere Jungs gerne einmal gegen Stars wie Patrick Franziska oder Tiago Apolonia erleben und spielen sehen und bei diesem Tischtennis-Event dabei sein möchte, kann sich unter folgender Email-Adresse Karten sichern: tuscellett.tickets@gmx.de. Das Spiel findet am 20.10.2017 um 19:30 Uhr in der Sporthalle der Altstädter Schule (Sägemühlenstr. 9) statt.

Team 1. Herren
Foto: Philip Loeper

3. Bundesliga: Im dritten Spiel der dritte Sieg für TuS?

11.10.2017

Im dritten Spiel der noch jungen Saison der 3. Bundesliga-Nord der Herren spielt die 1. Herren-Mannschaft des TuS Celle 92 ihr 2. Heimspiel in der Altstädter Schule am Sonntag, dem 15. Okt.17 ab 14.00 Uhr gegen den TTC Seligenstadt. Cheftrainer Schönemeier verlangt volle Konzentration von seiner Mannschaft: „Wir wissen welch unangenehmer Gegner Seligenstadt für uns sein kann und müssen vom ersten Ballwechsel an den Gegner unter Druck setzen, damit wir keine negative Überraschung erleben. Wir sind sicher Favorit in diesem Spiel, aber auch das Spiel ist ohne Kampfgeist und gute Vorbereitung nicht zu gewinnen.“

Das Ziel der Seligstädter ist es die Klasse zu erhalten. Dafür war der Start in den ersten drei Spielen ganz erfolgreich, da von drei Spielen nur eins verloren ging. Um nicht in Gefahr zu kommen einen Punkt zu verlieren, müssen von den Cellern unbedingt beide Doppel gewonnen werden, damit die Mannschaft mit einer 2:0 Führung im Rücken nicht verkrampft. Dieses Ziel können die TuS’ler erreichen, da beide Standarddoppel Floritz/Meisser und Hippler/Hohmeier bisher noch ungeschlagen sind.

Danach kommt es im oberen Paarkreuz zu einem interessanten Niedersachsenduell. Tobias Hippler spielt gegen seinen alten Rivalen Jannik Xu aus Niedersachsen, der einige Jahre für Bolzum in der Regionalliga spielte bevor er in das TT Internat nach Düsseldorf zog und jetzt im 2. Jahr für den TTC Seligenstadt spielt. Jannik gehört der Jugendnationalmannschaft des nächsten Jahres an und hat am letzten Wochenende bei der TOP 48 Rangliste der Herren durch seinen Sieg über den Erstligaspieler Kilian Ort den Sensationssieg des Turniers geschafft. Nur durch eine Knieverletzung konnte er sich anschließend nicht für die Deutschen Meisterschaften in Berlin qualifizieren. Es wird sicher ein Duell auf Augenhöhe in dem die Tagesform entscheidet. Tobias Hippler zu seinem Gegner: „Die Spiele gegen Jannik erfordern immer meine volle Konzentration. Am Wochenende konnte ich ihn zwar in Duisburg besiegen. Da wir uns beide aber sehr gut kennen kann es in Celle auch anders laufen.“

Im zweiten Spiel im oberen Paarkreuz spielt der Celler Spitzenspieler Philipp Floritz gegen Sven Müller-Wirth, der im Vorjahr noch in der Regionalliga gespielt hat. Es ist nicht zu erwarten, dass Philipp’s Punkt in diesem Spiel gefährdet ist.

Nach einer zu erwartenden Pausenführung wird es dann aber für Nils Hohmeier und Cedric Meissner deutlich schwerer. Cedric spielt gegen einen der besten Spieler des unteren Paarkreuzes, den Iraner Seyed Poursys Omrani. Omrani hat alle seine vier Spiele im unteren Paarkreuz gewonnen und erst im 5. Satz gegen den Sieker Spitzenspielere Yanshang Wang verloren. Er ist mit Sicherheit eine große Herausforderung für Cedric. Aber auch auf Nils Hohmeier wartet mit dem für ihn unangenehm zu spielenden Alexaner Krenz ein Gegner, der zu seinen wenigen Bezwingern in der letzten Saison zählte. Falls das untere Paarkreuz noch seine zweiten Spiele bestreiten muss, würde der Spielausgang völlig offen sein. Daher ist die Zielsetzung der Celler Mannschaft, dies zu verhindern. So der Mannschaftsführer Nils Hohmeier: „Wir haben in der letzten Saison gesehen, dass in dieser starken dritten Liga auch das Spielverhältnis entscheidend sein kann. Daher müssen wir um jedes Spiel kämpfen. Falls Cedric und ich zu unserem zweiten Spiel an den Tisch müssen, haben wir sicher schon ein schlechteres Spielverhältnis als Herne.“

Text: Dieter Lorenz
Foto: Herbert Gade

Historisches im Deutscher Pokal und perfekter Heimspielstart in der 3. Bundesliga

02.10.2017

Die erste Mannschaft des TuS Celle hat am Samstag im deutschen Pokal Geschichte geschrieben. Mit einem 3:2 Erfolg über TTC Shakehands Frickenhausen gelang den Herzogstädtern als erstem Drittligisten überhaupt der Einzug ins Viertelfinale. Hier könnte nun ein Traumlos wie Rekordmeister Borussia Düsseldorf mit der Legende Timo Boll warten.

Im Celler Hexenkessel wurde gegen Frickenhausen zum ersten Mal nach TTBL-Regelwerk gespielt. Deshalb konnten sich alle anwesenden Zuschauer auf nur einen Tisch konzentrieren.

Den Beginn machte Tobias Hippler gegen den Portugiesen Diogo Chen. In einem packenden Fünfsatz-Krimi, der von unzähligen Topspin-Topspin Duellen geprägt wurde, musste sich Tobias seinem Gegner schlussendlich beugen. Den zwischenzeitigen Rückstand von 0:1 wusste Philipp Floritz souverän auszugleichen. Obwohl er gegen den Japaner Tazoe nach dem ersten Satz nicht wie der sichere Gewinner aussah, gewann er immer mehr die Oberhand und besiegte den Asiaten mit 3:1. Beim Zwischenstand von 1:1 stieg dann Nils Hohmeier in die Box. Während er gegen Angelakis, einen griechischen Defensivspieler, einen Satzball in Durchgang eins abwehren musste, brachte Nils das Spiel in den darauffolgenden Sätzen sicher nach Hause. Diejenigen Zuschauer, die eine schnelle 0:3 Niederlage seitens Celle prognostiziert hatten, rieben sich bei dieser 2:1 Führung verwundert die Augen.

Da Hippler gegen Frickenhausens japanischen Spitzenspieler 0:3 verlor, war es an Philipp Floritz, die Sensation perfekt zu machen. Im Entscheidungsspiel gegen Diogo Chen stand er aber mit dem Rücken zur Wand: Der gebürtige Bayer gab eine 1:0 Führung aus der Hand und geriet mit 1:2 und 5:8 ins Hintertreffen. Unterstützt von den Celler-„Ultras“ um Volkhardt Troschke, die neuerdings nicht nur mit Rasseln, sondern auch mit skurril klingenden Tröten agieren, drehte Philipp aber das Spiel und ließ die Altstädter Schule beben.

„Das hätten wir uns niemals erträumen können. Mit Celle im Viertelfinale des deutschen Pokals zu stehen, ist für die ganze Region ein Highlight“, freut sich Teammanger Dieter Lorenz. Am Montag, den zweiten Oktober findet nun die Auslosung der Viertelfinalpartien statt.

Hierzu äußerte sich Mannschaftsführer Nils Hohmeier mit einem Augenzwinkern: „Über Düsseldorf als Gegner würden wir uns schon freuen, auch wenn dann unsere Heimspielbilanz gefährdet wäre.“ Er spielt damit auf eine unfassbare Serie der TuS´ler an: seit 1 ½ Jahren sind wir bei Heimspielen ungeschlagen. Das haben wir vor allem den Fans zu verdanken, bei denen wir uns auf diesem Wege noch einmal herzlichst bedanken.

Text: Nils Hohmeier

Der überragende Mann des Wochenendes Philipp Floritz

 

 

Nach dem Pokalhighlight am Vortag wartete schon die nächste Aufgabe auf die erste Mannschaft des TuS Celle 92. Im ersten Heimspiel der Saison ging es gegen die zweite Mannschaft des Ex-Vereins von Celles Spitzenspieler Philipp Floritz, den TTC RhönSprudel Fulda-Marberzell. Keinesfalls eine leichte Aufgabe, zumal die Hessen zum erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten gehörten.

Der TuS Celle erwischte einen guten Start, denn Hippler/Hohmeier setzten sich mit 3:0 gegen Fischer/Feber durch und Cedric Meissner legte mit seinem Partner Philipp Floritz gegen Fanbo Meng und Thomas Keinath mit dem gleichen Ergebnis nach. Auf unsere beiden Spieler im oberen Paarkreuz warteten in der Folge zwei alte Bekannte, denn Philipp Floritz hat mit seinem Gegner Thomas Keinath in Fulda in der Tischtennis-Bundesliga aufgeschlagen und Tobias Hippler hat im Juli mit seinem Gegner Fanbo Meng gemeinsam den Titel bei der Jugendeuropameisterschaft errungen. Beide TuS-Spieler meisterten ihre Aufgaben allerdings souverän und gewannen mit 3:1 und 3:0. So stand für die Herzogstädter ein in dieser Höhe nicht zu erwartendes Pausenergebnis von 4:0 zu Buche.

Nach dem sich die über 100 Zuschauer in der Pause gestärkt hatten, setzte sich Nils Hohmeier mit einer soliden Leistung mit 3:1 gegen den Tschechen Richard Feber durch. Am Nebentisch hatte Cedric Meissner, noch ein wenig von seiner Krankheit aus der Vorwoche geschwächt, sichtlich Probleme mit dem unorthodoxen Spiel von Altmeister Hans-Jürgen Fischer und musste seinem Gegner am Ende gratulieren. Nachdem Philipp Floritz nach leichten Startschwierigkeiten den Youngster der Gäste aus Fulda mit 3:1 bezwang, zeigte die Zähltafel mit 6:1 ein hervorragendes Ergebnis. Auch wenn man nicht vergessen darf, dass Fulda mit Spitzenspieler Qing Yu Meng noch stärker einzuschätzen ist, wird dieses Wochenende den Celler Fans noch lange positiv im Gedächtnis bleiben.

Text: Tobias Hippler

Foto: Herbert Gade

Schwere Heimspielpremiere des TuS Celle 92

27.09.2017

An diesem Samstag, dem 30. Sept. 2017 startet die niedersächsische Spitzenmannschaft im Tischtennis des TuS Celle 92 um 13.00 Uhr in der Altstädter Schule im Viertelfinale des DTTB-Pokals gegen eine der starken Mannschaften der 2. Bundesliga, den TTC Shakehands Frickenhausen.

Am Sonntag, dem 1. Okt. 2017 um 14.00 Uhr erfolgt dann die Heimspiel-Premiere der neuen Saison gegen den starken Aufsteiger aus Fulda. In beiden Spielen bedarf es ähnlicher Leistungen wie beim Pokalstart in Bad Homburg oder beim ersten Punktspiel in Velbert um erfolgreich zu sein.

Zu den Aussichten im Pokalspiel befragt antwortete der Celler Trainer Frank Schönemeier: „Natürlich nehmen wir gegen Frickenhausen nicht die Favoritenrolle ein, zumal sicher ist, dass unser Gegner besser aufgestellt ist als im Spiel gegen Passau, das er nur denkbar knapp verlor. Aber mit der Unterstützung unserer Zuschauer sind wir durchaus in der Lage auch gegen unseren Gegner aus den Relegationsspielen knapp zu gewinnen.“

 

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Da sich die Frickenhäusener in dieser Saison viel vorgenommen haben, haben sie die Mannschaft komplett ausgetauscht und drei Japaner verpflichtet, von denen immer einer dabei sein kann. Das gilt auch für den Termin in Celle. Von einer Revanche für die Celler Niederlage in Frickenhausen kann man daher nicht sprechen, da jedes Spiel andere Paarungen haben wird. Im Frickenhausener Aufgebot steht am Samstag der 21-jährige japanische Angriffsspieler Hibiki Tazoe, der ebenfalls 21jährige Portugiese Diogo Chen und der vom Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau zurückgekehrte 22jährige Lokalmatador Liang Qiu. Zusätzlich können sie noch den 20-jährigen griechischen Abwehrspieler Konstantinos Angelakis einsetzen. Da der Pokal aber nach den Regeln der 1. Bundesliga mit 3er Mannschaften gespielt wird und die Celler TT Asse gut gegen Abwehrer spielen können wird sein Einsatz nicht erwartet. Für die Zuschauer ist neu, dass das Spiel an einem Tisch ausgetragen wird. Außerdem ist Vorgabe, dass zur Beschleunigung des Spiels die Bälle von „Ballkindern“ (junge Spieler/innen des TuS Celle) für den Schiedsrichter eingesammelt und durch den Schiedsrichter den Spielern zugeworfen. So muss nach dem Ende eines Ballwechsels der nächste Aufschlag schon nach 10 Sek. erfolgen. Da der Celler Spitzenspieler Philipp Floritz sich immer recht lange vor seinem Aufschlag konzentriert, kann es durchaus ein Nachteil für ihn sein. Er sieht es allerdings anders: „Da mir die Bälle zugeworfen werden, habe ich keine Probleme mit der Zeit.“

Falls die Celler Mannschaft im Viertelfinale nicht ausscheidet würde als nächster Gegner für die Celler am Dienstag ein Erstligist zugelost. Dieses Spiel müsste dann allerdings in einer deutlich größeren Halle stattfinden, damit möglichst viele Zuschauer dabei sind. Aber bisher ist das nur ein Traum. Der Celler Mannschaftsführer Nils Hohmeier: „Schwerer als in der Gruppenphase wird unsere Aufgabe am Samstag auch nicht. Falls wir die knappen Spiele gewinnen haben wir eine Chance. Unsere Form ist gut und wir haben hart trainiert.“

Das Punktspiel am Sonntag gegen Fulda ist für die Celler noch wichtiger. Es gilt ebenso wie in Velbert gegen die Konkurrenten um die Meisterschaft zu punkten. Fulda hat durch ihren Auswärtssieg gegen Hertha BSC gezeigt, dass sie zu den Spitzenmannschaften dieser Saison zählen. Fulda stellt mit Ausnahme des 16jährigen Fan Bo Meng eine sehr erfahrene Mannschaft, die schon auf zahlreiche Erfolge und Erstligaeinsätze zurückblicken können. Fan Bo Meng ist aber auch für die Celler schwer zu spielen, da er mit Tobias Hippler und Cedric Meissner zusammen den Europatitel in der Mannschaft errang und daher seine Mannschaftskameraden sehr gut kennt. In Berlin verlor Fan Bo nur denkbar knapp gegen Torben Wosik, trug aber durch zwei Punkte in seinen anderen beiden Spielen maßgeblich zum Erfolg bei. Fan Bo wird in Celle als Spitzenspieler erwartet und sich in seinem ersten Spiel ein kompromissloses Angriffsspiel gegen den Landesranglistensieger und Europameister Tobias Hippler liefern. Der Ausgang dieses Spiels und natürlich der der Doppel wird für das Ergebnis entscheidend sein.

An Position 2 wird der 44-jährige Vater von Fan Bo Qing Meng antreten. Qing ist Linkshänder und spielt Penholder mit kurzen Noppen. Neben zwei Jahren in der 1. Bundesliga war er drei Jahre der erfolgreichste Spieler der 2. Liga und betreut jetzt neben seinem Sohn auch die Erstligamannschaft. Die Celler hoffen, dass er nicht beide Spiele gewinnt.

An Position drei spielt mit dem 40jährigen Thomas Keinath ebenfalls ein sehr interessanter Spieler. Thomas stand schon 1997 mit dem deutschen Team im Halbfinale einer Weltmeisterschaft und ist aktueller Weltmeister der Gehörlosen. Internationale Turniere spielt er für die Slowakei und wurde dort 2014 Vize-Meister. Also ein sehr starker Gegner für Nils Hohmeier und Cedric Meissner.

Komplettiert wird die Mannschaft durch ihren Senior, den 51-jährigen Hans-Jürgen Fischer, der insgesamt 11 Jahre in der 1. Bundesliga spielte und schon zwei Mal Deutscher Mannschaftsmeister war. Er spielt immer noch einen guten Ball und wurde in der letzen Saison in der Regionalliga West im mittleren Paarkreuz in 22 Einzeln nur zwei Mal bezwungen. Ohne ihn wäre Fulda die sichere Meisterschaft der Regionalliga vor Velbert nicht geglückt.

Nach den Aussichten für das Wochenende befragt antwortete der Celler Trainer Frank Schönemeier: „Der Pokal ist für uns eine Chance zu sehen wie weit wir noch von den Mannschaften der 2. Liga entfernt sind. Wichtiger ist aber für mich noch das Spiel gegen Fulda, damit wir im Aufstiegsrennen bleiben. Ich hoffe, dass meine Mannschaft selbstbewusst gegen die großen Namen aus Fulda bestehen kann und wir besser abschneiden als Hertha und Brackwede.“

Text: Dieter Lorenz
Foto: Philip Loeper

3. Bundesliga: Krankheit und Verletzung können Traumstart für TuS nicht verhindern

04.09.2017

Die neue Spielzeit des TuS Celle in der 3. Bundesliga Nord schien zu beginnen, wie die letzte geendet hatte. Nils Hohmeier, der schon seit Wochen an einer langwierigen Erkältung zu knabbern hatte, bekam vom DTTB-Arzt kein grünes Licht für einen Einsatz beim wichtigen Saisonstart gegen die Topmannschaft aus Velbert. Ersetzt wurde er durch den besten Nachwuchsspieler des Vereins, Elias Thieliant.

Um das eingespielte Doppel Floritz/Meissner nicht auseinander zu reißen, entschied Cheftrainer Frank Schönemeier, Thieliant im Doppel an Hipplers Seite aufzustellen. Während Letztgenannte eine Überraschung gegen das gegnerische Spitzendoppel Hielscher/Brosig verfehlten, sorgten Meissner und Floritz für den Ausgleich.

Im ersten Paarkreuz zeigte unser Spitzenspieler Floritz zwar nicht seine beste Leistung, kämpfte sich aber gegen Dodean immer wieder ins Spiel und belohnte sich mit einem 3:2 in der Verlängerung des Entscheidungssatzes. Während soweit alles einen „normalen“ Verlauf nahm, konnten die Zuschauer am Nebentisch nur staunen. Hippler spielte ein hervorragendes Match gegen den Ex-Nationalspieler und Bundesstützpunkttrainer des DTTB, Lars Hielscher. 3:1 hieß sowohl das Einzelergebnis, als auch der neue Gesamtspielstand.

Cedric Meissner, der für Hohmeier auf Position drei vorrückte, erfüllte seine eigenen Erwartungen und bezwang Karl Walter, die gegnerische Nummer vier, in drei Sätzen deutlich. Nun kam der große Moment für Elias Thieliant, der sein als Ersatzmann sein Bundesligadebüt feiern durfte, und zwar gegen keinen geringeren als Thomas Brosig, der noch in der letzten Saison im Bundesliga-Unterhaus aufschlug. Wir alle gönnten ihm diese tolle Erfahrung sehr, hatte er doch schon häufig weite Wege auf sich genommen, um das Team der ersten Mannschaft anzufeuern. Was allerdings der Spielverlauf brachte, war mehr als unglücklich: Im dritten Satz vollendete Elias einen langen Ballwechsel mit einem Vorhand-Schuss, bei dem er sich die Schulter auskugelte. Der Notarzt entschied, die Kugel unter Betäubung im Krankenhaus wieder an die gewohnte Stelle zu bringen. Wir wünschen gute Besserung!

Den Schock steckten alle Spieler derweil gut weg, sodass Floritz ein gutes Match gegen Hielscher spielte und mehr oder weniger klar gewann. Hielscher, dem es aufgrund seiner neuen Aufgaben als Trainer offensichtlich noch an Spielpraxis mangelte, wird sich im Verlauf der Saison mit Sicherheit noch deutlich steigern, weshalb der TuS Celle mit zwei Einzelsiegen gegen ihn mit Sicherheit ein Ausrufezeichen gesetzt hat. Für das mehr als erfreuliche Ergebnis setzte Tobias Hippler den Schlusspunkt. In fünf knappen Sätzen behielt er gegen Dodean die Oberhand und äußerte sich wie folgt: „Besser hätten wir uns das Ergebnis nicht erträumen können. Gegen einen meiner Trainer zu gewinnen, ist schon etwas Besonderes.“

Teammanager Dieter Lorenz stand gleichzeitig Freude und Sorge ins Gesicht geschrieben: „Sportlich war der heutige Sonntag ein Erfolg. Elias tut uns aber sehr leid, denn eine ausgekugelte Schulter ist wirklich kein Spaß. Wir hoffen, es geht ihm schnell besser.“
Mit breiter Brust gehen die Herzogstädter nun in das kommende Heimspiel, dass am 1. Oktober gegen Fulda stattfinden wird. Dann hoffentlich ohne Krankheiten und mit voller Truppe!

Text: Nils Hohmeier
Foto: Philip Loeper

3. Bundesliga: TuS Celle 92 eröffnet die Saison in Velbert

01.09.2017

Der TuS Celle 92 tritt am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr in der 3. Tischtennis Bundesliga Nord im Tischtennis der Herren im ersten Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger aus Velbert an. Cheftrainer Frank Schönemeier: „Wir freuen uns sehr, dass nach dem Auftakt der Pokalrunde die Punktspiele der Saison 2017/2018 starten. Es wird gleich mit einem für uns sehr schweren Spiel beginnen bei dem ich unsere Aussichten mit fifty : fifty einschätze, falls Nils Hohmeier dabei sein kann.“

Schönemeier dürfte die Erwartungshaltung der Herzogstädter und das Kräfteverhältnis der beiden Teams realistisch wiedergegeben haben, da neben den TuS-Jungs auch die Mannschaft aus Velbert zu den Aufstiegsfavoriten gehört. Wie immer spielen bei knappen Spielen die Doppel eine entscheidende Rolle. Trotz der bekannten Celler Doppelstärke sind die Celler hier Außenseiter, da für Velbert mit dem 38 jährigen Lars Hielscher einer der erfolgreichsten deutschen Doppelspieler antritt. Lars Hielscher wurde sechs Mal deutscher Meister im Herrendoppel. Er spielte dort mit Timo Boll, Torben Wosik und Bastian Steger. Mit Steger errang er 2014 seinen letzten Titel. Auch eine Teilnahme an den Olympischen Spielen im Herren Doppel gehört zu seinen vielen Erfolgen. Erst im vergangenen Jahr wurde Lars Hielscher offiziell nach 22 Länderspielen aus der Nationalmannschaft verabschiedet. Nur mit einer großen kämpferischen und spielerischen Leistung werden die Celler ein Doppel gewinnen können. Das andere Doppel aus Velbert mit dem 32-jährigen Rumänen Adrian Dodean und dem 18jährigen Karl Walter gehörte zu den besten Doppeln der starken Regionalliga West. Sie sind also gut eingespielt.

Im oberen Paarkreuz bekommen es Philipp Floritz und Tobisas Hippler mit zwei „Krachern“ zu tun. Lars Hielscher hat am 1.7.2017 seine Profikarriere beendet und nahm als Trainer eine Tätigkeit im DTTZ (Deutsches Tischtennis-Zentrum) auf. Er betreute auch die beiden Celler Jugendnationalspieler beim Gewinn der Europameisterschaft. Im ersten Einzel kann es zu einem Duell Lehrer Hielscher gegen Schüler Hippler kommen. Der Rumäne Dodean war in der letzten Saison der erfolgreichste Spieler der Regionalliga West und hat mehrere Jahre positiv im oberen Paarkreuz der 2. Bundesliga gespielt. Auch für Föoritz eine nur schwer zu lösende Aufgabe. Ein ausgeglichener Pausenstand wäre schon ein großer Erfolg.

Im unteren Paarkreuz wartet dann auf unseren Jugend-Europameister Cedric Meissner der 36-jährige Thomas Brosig, der in der letzten Saison noch positiv für den 1. FC Köln in der 2. Bundesliga spielte. Dazu Cedric mit verhaltenem Optimismus: Nach der erfolgreichen Europameisterschaft befinde ich mich weiterhin in einer hervorragenden Form, so dass ich glaube, auch gegen Brosig nicht chancenlos zu sein. Wenn wir gegen Velbert punkten wollen, darf Thomas auf keinen Fall beide Spiele gewinnen.“

Nils Hohmeier konnte in dieser Woche aufgrund seiner Krankheit leider nicht trainieren und die Mannschaft hofft, dass er am Sonntag wieder spielen darf, denn ohne seine Punkte wird es eine deutliche Niederlage in Velbert.

Text: Dieter Lorenz
Foto: Philip Loeper

TuS Celle 92 als einziger Drittligist im Achtelfinale der Deutschen Pokalmeisterschaft

29.08.2017

Am Sonntag reiste der Celler Drittligist ohne große Erwartungen zur Vorrunde der Deutschen Pokalmeisterschaft im Tischtennis nach Bad Homburg. Für diese Meisterschaft hatten sich die zehn Zweitligisten und die sechs besten Drittligisten qualifiziert. Nur die Gruppensieger von vier 4er Gruppen kamen ins Achtelfinale. Hier warten dann die 10 Vereine der ersten Liga. Da Celle aber mit dem TTC GW Bad Hamm, dem 1. FC Köln und dem Ausrichter TC OE Bad Homburg drei Zweitligisten als Gegner hatte, die sich auch ausnahmslos durch neue Spitzenspieler deutlich verstärkt hatten, waren die Celler krasse Außenseiter in diesem Quartett.

Zu den Aussichten befragt der Celler Trainer Frank Schönemeier: Natürlich nehmen wir in dieser schweren Gruppe nicht die Favoritenrolle ein. Diese Spiele sind für meine Mannschaft aber enorm wichtig damit wir sehen, ob wir uns für die sehr schwere Punktspielsaison gut vorbereitet haben. Ich bin überzeugt, dass sich unsere jungen Spieler deutlich verbessert haben.“

Im ersten Spiel mussten die Celler gegen den Rivalen des letzten Jahres TTC GW Bad Hamm antreten mit denen man sich im Vorjahr lange ein Kopf an Kopf Rennen um den Aufstieg geliefert hatte. Erschwerend für die Celler kam noch hinzu, dass die Mannschaft aus Hamm sich durch zwei neue Spitzenspieler, die beide eingesetzt wurden, enorm verstärkt hatte. Die Celler Gegner spielten mit dem ehemaligen französischen Weltklassespieler Damien Eloi, dem japanischen Jugendnationalspieler Koyo Kanamitsu und Henning Zeptner. Gerrit Engemann, der zusammen mit den beiden Cellern Hippler und Meissner die Europameisterschaft gewann, konnte nicht eingesetzt werden, da er sich im Training eine leichte Verletzung zugezogen hatte, die seinen Start in die Punktspielrunde aber nicht gefährdet.

Im ersten Spiel standen sich der Japaner Kanamitsu (Nummer 222 der Weltrangliste) und der Celler Spitzenspieler Philipp Floritz (Nummer 183 der Weltrangliste) gegenüber. Floritz gewann die ersten beiden Sätze knapp und erspielte sich im dritten Satz eine 7:2 Führung und jeder ging von einem sicheren Sieg aus. Dann gewann der Japaner aber die nächsten 16 Punkte in Folge und glich zum 2:2 aus. Im 5. Satz stellte Floritz sein Spiel um und machte andere Aufschläge. Es gelang keinem Spieler sich entscheidend abzusetzen. Am Ende siegte der Celler mit 11:.9. Philipp Floritz dazu: „Koyo hat sich enorm verbessert. Seine Schmetterbälle sind sehr schnell und sicher, so dass er es geschafft hat mich im dritten und vierten Satz aus dem Konzept zu bringen. Ich bin froh, dass ich den Entscheidungssatz knapp gewonnen habe.“

Im nächsten Spiel musste der Celler Jugendnationalspieler Tobias Hippler gegen den ehemaligen französischen Weltklassespieler, den 48jährigen Damien Eloi, antreten und die Zuschauer erwarteten den Ausgleich. Hippler konnte aber durch seine guten Aufschläge und harten Vorhandschüsse punkten und gewann die ersten beiden Sätze sicher. Danach musste er aber den Satzausgleich hinnehmen bevor er im Entscheidungssatz mit 6:0 davonzog und diesen Vorsprung auch nicht mehr abgab. Die beruhigende 2:0 Führung war geschafft.

Nils Hohmeier traf an Position drei auf Henning Zeptner, der ihn in Hamm noch besiegt hatte. Dieses Spiel war eine deutliche Angelegenheit für den Celler, so dass der zumindest in der Höhe überraschende Sieg sich gestellt war. Es sollte sich dann im Verlauf des Tages herausstellen, dass dieses 3:0 das entscheidende Ergebnis für den späteren Gruppensieg war.

Im zweiten Spiel gegen den Gastgeber TTC OE Bad Homburg spielten die Celler zwar gut mit, hatten aber keine echte Siegeschance. Philipp Floritz machte gegen den Ungarn Nandor Ecseki den Ehrenpunkt und verlor im letzten Spiel gegen den neuen schwedischen Spitzenspieler Harald Andersson deutlich mit 0:3. Nils Hohmeier zeigte dagegen gegen Andersson ein begeisterndes Spiel und gewann zumindest einen Satz. Es war bei Nils eine deutliche Leistungssteigerung besonders auf der Vorhandseite zu erkennen. Auch Tobias Hippler gelang es nicht gegen den Inder Sanil Shetty den zweiten Celler Punkt zu machen, so dass das Spiel mit 1:3 verloren wurde.

Die dritte Runde musste also die Entscheidung zwischen den beiden Siegern dieser Runde über das Spielverhältnis bringen. Gegner der Celler war der 1. FC Köln, der sich durch den Ecuadorianer Mino (Nr. 207 der Weltrangliste) enorm verstärkt hatte. Das Spiel des Tages aus Celler Sicht war das erste Spiel von Tobias Hippler gegen seinen Trainer Lennart Wehking. Beide schenkten sich nichts und griffen kompromisslos an, so dass es nahezu zwangsläufig zum Entscheidungssatz kam. Hier lies sich Hippler seine schnelle Führung nicht mehr abnehmen und gewann überraschend deutlich mit 11:4. Die wichtige Celler Führung war gesichert. Als dann auch Mino überhaupt nicht mit den Aufschlägen von Flotitz zurecht kam stand es 2:0 und es lag an Nils Hohmeier den dritten Punkt zu gewinnen und die Celler ins Achtelfinale zu bringen. Nach knapp verlorenem ersten Satz musste er aber leider im zweiten Satz wegen einer Verletzung aufgeben, so dass das Spiel wieder spannend war.

Hippler hatte nur in einem Satz eine Siegeschance gegen Mino so dass es zum Entscheidungsspiel zwischen Floritz und Wehking kam. Das andere Spiel zwischen Hamm und Homburg war inzwischen auch mit einem 3:2 für Homburg beendet, so dass die Celler mit einem 3:2 Sieg weiterhin das beste Spielverhältnis hätten. Aber auch dieses Spiel ging in den Entscheidungssatz, den Floritz dann trotz einer gelb/roten Karte wegen Spielverzögerung bei seinen Aufschlägen knapp mit 11:8 gewann.

So qualifizierten sich die Celler als einziger Drittligist und einzige Mannschaft, die kein Heimrecht hatte, für das Achtelfinale in dem die 10 Erstligisten starten. Leider blieb den Cellern nicht vergönnt, in der nächsten Runde mit Heimrecht gegen einen Erstligisten zu spielen. Aber auch die starke Mannschaft von Frickenhausen in der Nähe von Stuttgart, die die Relegation zur zweiten Liga knapp vor Celle gewonnen hatten, ist ein starker Gegner, der viele Zuschauer begeistern wird. Das Spiel ist noch nicht genau terminiert, wird aber Ende Sept. in Celle stattfinden und falls die Celler noch einmal so eine hervorragende Leistung abrufen können sind die Chancen auf ein Viertelfinale gegeben. Für das Ausscheiden von drei Zeitligisten ist die junge Celler Mannschaft immerhin verantwortlich.

Text: Dieter Lorenz
Foto: Philip Loeper

Jungend-EM 2017: Cedric Meissner holt nach Mannschafts-Gold auch Silber im Doppel!

24.07.2017

Aus: DTTB Marco Steinbrenner 23.07.2017 und CZ 24.07.17  –  

Diese Jugend-Europameisterschaft im portugiesischen Guimaraes wird Cedric wohl niemals vergessen. Bei seiner EM-Premiere gewann er mit der Jungen-Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes nicht nur die Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb, sondern wurde gemeinsam mit dem Schweden Simon Sonderlund auch Vize-Europameister im Doppel. (mehr …)

Jugend-EM 2017: Mannschaftsgold für Deutschland

20.07.2017

Bericht und Fotos: Marco Steinbrenner  (DTTB) 18.07.2017   –

Guimaraes: Elf Jahre nachdem Dimitrij Ovtcharov, Ruwen Filus, Steffen Mengel, Markus Schlichter und Hendrik Fuß in Sarajewo die Goldmedaille mit der Jungen-Auswahl bei den Jugend-Europameisterschaften gewannen, ist es erneut einem Team des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) gelungen, den EM-Titel zu holen. Tobias Hippler, Gerrit Engemann, Cedric Meissner und Fanbo Meng schnappten sich bei den 60. Titelkämpfen in Guimaraes die Goldmedaille. (mehr …)

Nachwuchs-Vereinsmeister ermittelt

18.06.2017

Wie jedes Jahr fanden vor der Sommerpause die Nachwuchs-Vereinsmeisterschaften bei TuS Celle statt. Gespielt wurde in den Altersklassen der kommenden Saison. Die jeweiligen Sieger qualifizierten sich für die Teilnahme an der nächst höheren Altersgruppe. Die meisten Favoriten konnten letztlich ihre Rolle bestätigen und sich die Krone aufsetzen. (mehr …)

Südamerika-Trip von Philipp Floritz

12.05.2017

Unseren Spitzenspieler Philipp Floritz zog es vor Kurzem in fremde Gefilde. Er startete auf weltoffenen Turnieren in Chile und Brasilien unter bulgarischer Flagge. (mehr …)

Rückblick auf die Saison 2016/17

09.05.2017

Wäre da nicht die 1. Mannschaft, müsste man die abgelaufene Saison als „ordentlich“ bezeichnen. Ohne die Bundesligamannschaft wäre TuS-TT aber wohl eine Breitensportabteilung unter vielen. Der Rückblick darf deshalb auch etwas ausführlicher über unsere Spitzenmannschaft berichten. (mehr …)

TuS Celle stellt „Mini-Bezirksmeister“

24.04.2017

Bei dieser bundesweiten Aktion des Deutschen Tischtennisbundes, können Kinder teilnehmen, die bisher noch keine offiziellen Wettkämpfe bestritten haben. Gestartet worden war bei verschiedenen Ortsentscheiden, die durch einzelne Vereine angeboten wurden. Die Besten hatten sich dabei für den Entscheid auf Kreisebene qualifiziert, im März berichteten wir von der Veranstaltung der aus TuS-Sicht erfolgreichen Teilnehmer.

Am Wochenende (mehr …)

Abschlussbericht TuS II – BOL Lüneburg Ost

11.04.2017

Die Rückrunde ist für die II. Herren mit drei Spielen am letzten Spielwochenende sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Gegen Bardowick am Samstag mit 9:0, mit 9:4 gegen den Tabellenführer Uelzen I und mit einem 8:8 schlussendlich am Sonntagnachmittag gegen Uelzen II. Das Team hat damit den sehr guten 5. Tabellenplatz (23:13 Punkte) in der Bezirksoberliga Lüneburg Ost erreicht. (mehr …)

TuS Celle 92 spielt Ostern in der Relegation um den Aufstieg in die 2. Bundesliga

08.04.2017

Am Ostermontag findet in Frickenhausen (Baden-Württemberg) das Relegationsturnier um den Aufstieg in die 2. Bundesliga statt. Auf unser Team, das sich bekanntlich durch den zweiten Tabellenplatz für diesen Wettkampf qualifiziert hat, warten mit dem Tabellenzweiten der 3. Bundesliga Süd und dem Tabellenneunten der 2. Bundesliga schwere, aber durchaus machbare Gegner. (mehr …)

2. Kreisklasse: Starke Rückrunde hievt TuS Celle VI auf oberen Tabellenplatz

05.04.2017

Eine neu zusammengestellte Mannschaft machte sich Anfang der Saison auf in eine herausfordernde und spannende Saison in der 2. Kreisklasse. Mannschaftsführer Dieter Lorenz gab zu Beginn die Marschroute aus: „Wir wollen im gesicherten Mittelfeld landen“. (mehr …)

3. Bundesliga: TuS Celle 92 beendet die Saison auf dem Relegationsplatz

03.04.2017

Was die Nachricht für unsere Mannschaft bedeutete, dass Philipp Floritz auch am entscheidenden Wochenende für die Spiele gegen Schwarzenbek und Siek aufgrund einer Lebensmittelvergiftung ausfiel, würde ein Boxer als Knock-Out bezeichnen, wir hingegen nennen es einfach nur Pech. Nach einem Kopf an Kopf Rennen zweier starker Mannschaften bleibt uns schlussendlich nichts Anderes übrig, als dem TTC GW Bad Hamm zu einer tollen Leistung zu gratulieren und den Kampf für die am Ostermontag stattfindende Relegation aufzunehmen. (mehr …)

3. Bundesliga: Entscheidung im Aufstiegskampf fällt am Wochenende

30.03.2017

Am kommenden Samstag und Sonntag steht für die erste Mannschaft des TuS Celle der wichtige und entscheidende Doppelspieltag in Schleswig-Holstein auf dem Plan. Punktgleich mit Bad Hamm und nur zwei Einzelspiele schlechter, werden unsere Jungs alles geben, um die schon sicher erreichte Relegations-runde zu vermeiden und den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga zu schaffen. Vom Fernduell mit Bad Hamm, bei dem es eventuell um jeden Satz gehen kann, möchten sich die Celler nicht verrückt machen lassen: „Alles was wir nun tun können, ist um jeden Ball zu fighten. Wir werden uns den Zwischenstand unserer Konkurrenten um den Aufstieg nicht anschauen“, so Tobias Hippler. (mehr …)

3. Bundesliga: TuS Celle zerlegt ohne Floritz Hertha sensationell

27.03.2017

Eine Hiobsbotschaft erreichte die Herzogstädter spät in der Nacht von Samstag auf Sonntag: Floritz, der bereits ins Celler Tryp Hotel eingecheckt war, um sich auf das Topspiel gegen Hertha BSC Berlin vorzubereiten, klagte über so starke Magenkrämpfe, dass der Notarzt alarmiert werden musste. An einen Einsatz war nicht zu denken. An dieser Stelle: Gute Besserung, Philipp! „Für uns war Philipps Ausfall natürlich eine Katastrophe“, beschreibt Nils Hohmeier, der sich gemeinsam mit seiner Mannschaft bereits aufs eigene Spiel zu fokussieren versuchte, während die Celler Fangemeinde noch, um es vorsichtig auszudrücken, angeregt darüber diskutierte, wie ein 0:6-Ergebnis der Herner gegen Hamm zu Stande kommen konnte. Was dann auf diese Nachrichten folgte, ist eine Energieleistung, für die die zahlreichen Zuschauer kaum Worte fanden. (mehr …)

3. Bundesliga: Letztes Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin

22.03.2017

Während die Celler Tischtennis-Gemeinde noch immer euphorisch auf den 6:4 Heimsieg und die Übernahme der Tabellenführung vom letzten Wochenende zurückblickt, bereiten sich die Spieler unserer ersten Mannschaft bereits auf die nächste Mammutaufgabe vor: Am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr  gastiert mit der Hertha eine der „drei Großen“ der 3. Bundesliga Nord in der Altstädter Schule. Die Ausgangslage ist ebenso brisant wie kompliziert:
Nach dem Sieg über Bad Hamm befinden sich die Herzogstädter, wie bereits erwähnt, auf Tabellenplatz eins, punktgleich mit dem Tabellenzweiten. Die Berliner belegen nach aktuellem Stand Platz drei, haben allerdings sogar die Meisterschaft noch selbst in der Hand, da sowohl die Celler, als auch Bad Hamm noch gegen das Team der Bundeshauptstadt antreten müssen. (mehr …)

3. BL: TuS Celle wahrt im Spitzenspiel gegen Hamm die Aufstiegschancen

20.03.2017

Durch einen knappen 6:4-Sieg gegen den heißen Konkurrenten um den Aufstieg in die 2. Liga hat die Celler Top-Mannschaft den Punkterückstand gegen Hamm aufgeholt und sich wieder an die Tabellenspitze gesetzt, die man bis zum Saisonende auch nicht mehr verlassen will.
Eines solchen Spitzenspieles würdig war die Kulisse: Über 250 Zuschauer wollten in der restlos ausverkauften Halle der Altstädter Schule dabei sein, Fans aus Hamm waren eigens mit einem großen Reisebus angereist, die Stimmung war grandios.

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3. Bundesliga: Saisonhöhepunkt für TuS I gegen TTC GW Bad Hamm

13.03.2017

Am Sonntag, den 19.03.2017 kommt es um 10:30 Uhr in der Altstädter Schule in Celle zum absoluten Topspiel der 3. Bundesliga Nord. Zwischen unseren Celler Jungs und dem aktuellen Tabellenführer. Hamm liegt mit nur zwei mickrigen Punkten vorn, was bedeutet, dass wir uns mit einem Sieg vermutlich die Tabellen-führung zurückerobern könnten. Der erste Platz und der damit verbundene Aufstieg in die 2. Bundesliga wurde von beiden Mannschaften als Ziel angegeben, weshalb wir uns auf Spiele auf allerhöchstem kämpferischen und spielerischen Niveau freuen dürfen. Im Hinspiel mussten sich unsere Jungs in Hamm denkbar knapp und unglücklich mit 4:6 geschlagen geben. Vor heimischem Publikum hoffen wir nun, es besser zu machen! (mehr …)

MINI-Meisterschaften: Beeindruckende Leistungen beim Kreisentscheid

07.03.2017

Tolle Ergebnisse unserer Jüngsten beim Kreisentscheid Celle, der auch dieses Jahr wieder in Westercelle stattfand. Teilnehmer waren Kinder, die bisher noch keine offiziellen Wettkämpfe bestritten haben und sich zuvor in verschiedenen Ortsentscheiden qualifiziert hatten.

Mit zwei Siegern bei den Jungen und den Mädchen in der Altersklasse 9-10 Jahre, einem 2. Platz bei den Jungen in der Altersklasse bis 8 Jahre und jünger, sowie einem 3. Platz bei den Jungen in der Altersklasse 9-10 Jahre, waren unsere Nachwuchstalente dieses Mal sehr erfolgreich und haben sich gleichzeitig mit den Erfolgen auch das Startrecht für den Bezirksentscheid im April erkämpft.

Im größten Teilnehmerfeld, bei den Jungen 9/10, belegte nach mitunter schon tollen Ballwechseln Frederik Endler den 1. Platz, Mats Wieland den 3. und Emil Ersfeld den 5. Platz.


Bei den Mädchen 9/10 waren starteten 8 Teilnehmerinnen, die 7 Spiele machen mussten, ehe die Siegerin feststand. Hier setzte sich souverän Maria Endler ohne Niederlage und Satzverlust als Siegerin durch.

Auch bei den Jungen bis 8 Jahre gab es zum Schluss noch eine Medaille. Silas Kranawetter, der trotz seines 8. Geburtstages am Start war, verlor im Endspiel trotz großem Kampf, zweimal in der Verlängerung, hielt dann aber bei der Siegerehrung seine Urkunde schon wieder stolz in die Kamera.

Text: Eckhard Funke
Fotos: Peter Black

3. Bundesliga: Großer Kampf in Bielefeld

13.02.2017

Am letzten Sonntag bekamen über 100 Fans in Brackwede ein Spiel zu sehen, das die erwartete Spannung und hochklassige Spiele mit sich brachte. (mehr …)

3. Bundesliga: Auswärtsspiel in Brackwede

10.02.2017

Die Celler Bundesligatruppe hat am Sonntag ihr nächstes schweres Spiel vor der Brust. Das Brackweder Team, das erst letzten Spieltag noch mit einer Glanzleistung die Hertha aus Berlin geschlagen hatte, befindet sich mit unseren Jungs auf Augenhöhe, was nicht zuletzt auch das Hinspielresultat zeigt: Mit einem knappen 6:3 konnten wir in der Altstädter Schule zwei Punkte holen. Frank Schönemeier weiß, dass sich ein gutes Abschneiden der Herzogstädter lohnen könnte: „Wenn wir am Wochenende gewinnen, sind wir vorerst wieder Tabellenführer, Hamm müsste dann nachziehen.“ (mehr …)

3. Bundesliga: TuS Celle 92 erfolgreich aus Hessen zurück

06.02.2017

Am Wochenende gastierten die Bundesligaspieler des TuS Celle 92 zunächst beim TTC Seligenstadt, um am Sonntag nach einer Nacht im örtlichen Hotel in Lampertheim aufzuschlagen. Durch zwei sichere Siege bleibt das TuS-Team dem Tabellenführer Hamm dicht auf den Fersen und liegt weiter zwei Punkte vor Verfolger Berlin. (mehr …)

3. Bundesliga: TuS Celle fährt in Lauerstellung nach Hessen

02.02.2017

Am kommenden Wochenende bestreitet die Bundesligamannschaft des TuS Celle zwei Auswärtsspiele in Hessen. Am Samstag gastiert sie beim Tabellenvorletzten in Seligenstadt. Mit hoffentlich zwei Punkten in der Tasche erfolgt dann die Fahrt nach Lampertheim, wo sich die Spieler im Hotel ihren wohlverdienten Tiefschlaf einholen können. (mehr …)

Tischtennis-mini-Meisterschaften bei TuS Celle durchgeführt

30.01.2017

Wie andere Vereine auch hat TuS Celle eine Tischtennis-mini-Meisterschaft durchgeführt. Dies ist eine Breitensportaktion, die speziell für alle Kinder im Alter von 12 Jahren oder jünger entwickelt wurde, die noch keine Spielberechtigung für offizielle Wettkämpfe besitzen. (mehr …)

Falko Turner ist tot!

15.01.2017

Völlig überraschend erreichte uns die Nachricht vom Tode von Falko Turner. Falko wurde am 20.05.1980 geboren und hat uns nun im Alter von 37 Jahren viel zu früh verlassen. (mehr …)

Vereinsmeisterschaft TuS-TT: Hippler zum Dritten!

15.01.2017

Zu Beginn der Rückrunde fand wie jedes Jahr die Vereinsmeisterschaft der TT-Abteilung von TuS Celle 92 statt. Zwanzig Spieler von der 1. Mannschaft bis zur Hobbygruppe fanden sich ein, um sich in entspannter Atmosphäre und mit viel Spaß zu messen. Gespielt wurde zunächst in Vierergruppen Jeder gegen Jeden, anschließend im KO-System eine Haupt- und eine Trostrunde. (mehr …)

Aktuelles & Termine

  Skat-/Knobeln der TT-Abt.
am 17.12. – 11:00 Uhr      Einladung

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Vereinsmeisterschaft der TT-Abteilung:
Sa, 06.01. – 14:00 Uhr     Einladung

2er-Mannschaftsturnier des TTC Fanfahrenzug Garßen am 10.02.2018 – Einladung

  Gesamtterminplan

Ergebnisse & Bilanzen

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