2. Bundesliga: Zum Auftakt zwei schwere Auswärtsspiele für den TuS Celle 92

09.09.2018

Am kommenden Samstag, dem 15. Sept. 2018, startet die niedersächsische Spitzenmannschaft im Tischtennis des TuS Celle 92 in Passau um 14.00 Uhr zum ersten Punktspiel nach dem Aufstieg. Um Fahrtkosten zu sparen spielt man gleich am Sonntag, dem 16. Sept. 2018 in Hilpoltstein bei Nürnberg. Beides sind etablierte Mannschaften der einteiligen 2. Liga und gehörten in der Vergangenheit zu den Spitzenmannschaften der 2. Bundesliga Süd. Einen möglichen Aufstieg in die 1. Liga haben beide stets abgelehnt, da dafür der Etat nicht reichte.

 

von links:
Arne Hölter
Fedor Kuzmin
Nils Hohmeier
Cedric Meissner
Tobias Hippler
Yannik Xu
Teammanager Dieter Lorenz
Trainer Frank Schönemeier

 

Zu den Aussichten für den Koppelspieltag befragt antwortete der Celler Trainer Frank Schönemeier: „Natürlich nehmen wir gegen Passau und Hilpoltstein als Aufsteiger nicht die Favoritenrolle ein zumal sicher ist, dass unsere Gegner mit der besten Aufstellung spielen. Beide gegnerischen Mannschaften sind erfolgreich in die neue Saison gestartet.Bei uns ist jedoch noch einiges zu verbessern; denn bei den Pokalspielen war deutlich zu sehen, dass sowohl bei Cedric als auch bei Tobias besonders im Aufschlag-Rückschlag-Bereich noch Steigerungsmöglichkeiten bestehen. Wir müssen alles versuchen, nicht ohne Punkte von unserer weitesten Fahrt zurück zu kommen, damit wir uns nicht am ungewohnten Tabellenende wiederfinden. Dies wird aber nur möglich sein falls unser neuer Spitzenspieler Fedor Kuzmin positiv abschneidet.“

Passau war in der letzten Saison Tabellenfünfter und strebt einen guten Mittelplatz an. Nach dem Erfolg in Dortmund am ersten Spieltag scheint dies eine durchaus realistische Prognose zu sein. Allerdings ist die Mannschaft schwer einzuschätzen. Von der Mannschaft der letzten Saison spielt nur noch der Kroate Tomislav Kolarerek. Als Spitzenspieler gewannen sie den indischen Nationalspieler Sanil Shetty, den die Celler schon aus Seligenstadt und Bad Homburg kennen. Das obere Paarkreuz wird auch zusammen im Doppel eingesetzt. Den Dortmundern gelang es nicht, auch nur einen Punkt gegen das obere Paarkreuz der Passauer zu gewinnen. Die Celler müssen es besser machen, um eine Chance auf einen Punktgewinn in Passau zu haben.

Besonders für die jungen Celler Spieler wäre ein Punktgewinn für die Steigerung des Selbstvertrauens enorm wichtig. So auch die Celler Nr. 2 Cedric Meissner; „Falls wir es schaffen mit einem 2:2 in die Pause zu gehen, d.h. ein Doppel und ein Spiel im oberen Paarkreuz zu gewinnen haben wir große Chancen in Passau zu punkten.“

Im unteren Paarkreuz sind die Celler stärker einzuschätzen als der Gastgeber. Falls Hippler und Hohmeier dort aufgestellt werden, ist ihnen dort ein positives Abschneiden zuzutrauen. Tobias Hippler macht sich und der Mannschaft auch Mut: „In den Pokalspielen konnte ich mit meinen Leistungen nicht zufrieden sein. Aber mit einer deutlichen Steigerung in Passau, die ich mir zutraue, habe ich die Chance mein erstes Einzel in der 2. Liga zu gewinnen und damit meiner Mannschaft zum Punktgewinn zu verhelfen.“

Am Sonntag geht es dann weiter nach Hilpoltstein in der Nähe von Nürnberg. Die Hilpoltsteiner gehören zu den vier Zweitligamannschaften, die sich in der 1. Pokalrunde durchgesetzt haben. Sie spielen jetzt gegen den Erstligisten Grenzau im Achtelfinale.Hilpoltstein ist zumindest einem Celler gut bekannt: Arne Hölter wechselte nachdem der TuS Celle 92 zur Saison 2012/13 aus wirtschaftlichen Gründen nicht in der 2. Bundesliga Nord geblieben ist und wieder in der Regionalliga Nord spielte, vom TuS Celle 92 zum TV 1879 Hilpoltstein und spielte dort zwei Jahre erfolgreich in der 2. Bundesliga Süd bevor ihm die weiten Fahrten von Berlin nach Nürnberg zu stressig wurden und er sich intensiver seinem Studium widmete. Gegen seine alten Mannschaftskameraden Alexander Flemming und Dennis Dickhardt wird er aber auf alle Fälle dabei sein und seiner „neuen“  und „alten“ Mannschaft TuS Celle 92 helfen, damit TuS sich gegen eine der stärksten Mannschaften der 2. Liga achtbar aus der Affäre zieht.

Nach den Q-TTR Punkten gehört Hilpoltstein tatsächlich zu den TOP 3 Mannschaften der Liga. Drei Spieler der Mannschaft haben über 2300 Punkte. Bei Celle ist es nur einer. Hilpoltstein hat sich geschickt verstärkt, denn die beiden positiv spielenden Spieler sind dabeigeblieben und der 22jährige tschechische Nationalspieler David Reitspies hat schon durch seine 6 Siege im Pokal gezeigt, dass er zu den besten Spitzenspielern der 2. Liga gehört. Er spielt seine erste Saison in Deutschland und die beiden Celler Nils und Tobi kennen ihn von vielen internationalen Turnieren und sind ebenfalls von seiner Spielstärke überzeugt. Dazu Cedric: „Ich habe mir einige Videos von David angesehen und muss anerkennen, dass er im Augenblick noch deutlich stärker ist als ich. Wie Fedor gegen ihn klar kommt kann ich nicht einschätzen.“

Der an Nr. 1 aufgestellte 30jährige Alexander Flemming ist die Nr. 12 der deutschen Rangliste und ist zweifacher Deutscher Meister im Herrendoppel mit Jörg Schlichter.In der vergangenen Saison war Flemming in der Rückrunde mit dem Tschechen Petr David das drittbeste Doppel der Liga. Nur David spielt allerdings in dieser Saison wieder in Tschechien und Hilpoltstein wird neue Doppel bilden müssen. Die Celler haben den Vorteil, dass die ehemaligen Jugendeuropameister schon seit Jahren zusammenspielen und auch die anderen vier Spieler haben große Erfolge im Doppelbereich erzielt. So hat der Cheftrainer Frank Schönemeier die Qual der Wahl welche Doppel er bilden wird: „Da unser zweites Doppel noch nicht festgelegt ist werde ich erst unmittelbar vor dem Spiel in Hilpoltstein entscheiden wen ich aufstelle. Falls es uns gelingt mit 2:0 aus den Doppeln zu kommen, haben wir auch eine Chance gegen Hilpoltstein. Die 2. Liga ist auch in diesem Jahr sehr ausgeglichen und ein guter Start ist enorm wichtig.“ Im unteren Paarkreuz wartet auf die Celler mit Dennis Dickhardt ebenfalls ein sehr guter deutscher Spieler. Dennis ist Pilot und belegt Platz 20 der deutschen Rangliste. Auch Dickhardt hatte mit 9:4 eine hervorragende Rückrunde.Trotzdem ist der Celler Mannschaftskapitän Nils Hohmeier voller Selbstbewusstsein: „Um in Hilpoltstein zu punkten müssen wir im unteren Paarkreuz positiv spielen. Trotz der beeindruckenden Rückrunde von Dickhardt wollen wir auch gegen ihn möglichst gut aussehen. Nach diesem Koppelspieltag werden wir wissen wo wir stehen und wie schwer die Saison für uns sein wird.“

Text: Team 1. Herren
Foto: Philip Loeper

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