TuS Celle verpflichtet russischen Spitzenspieler als neue Nummer 1

29.05.2018

Mit Fedor Kuzmin konnte TuS Celle einen internationalen Spitzenspieler und ehem. russischen Nationalspieler und Olympia Teilnehmer, vom viermaligen European Champions League Sieger und siebenmaligem russischen Meister Gazprom Fakel Orenburg verpflichten.

Fedor Kuzmin ist die Nr. 7 der aktuellen russischen Rangliste und war in der abgelaufenen Saison die Nummer fünf beim diesjährigen European Champions League Finalisten Fakel Orenburg. Das Team unterlag erst im Finale Borussia Düsseldorf, der Mannschaft um Timo Boll. Unter den ersten drei Spielern bei Fakel Orenburg sind u.a. solch namhafte Spieler wie die Nr. 2 der aktuellen Weltrangliste, der deutsche Nationalspieler Dimitrij Ovtcharov und die Nr. 13 der Weltrangliste Jun Mizutani (Japan) aufgestellt.

Normalerweise sieht das Konzept der Celler vor, mit jungen deutschen Nachwuchstalenten zu spielen und nur in Ausnahmefällen auf ausländische Spieler zu setzen. Diesem Konzept ist man auch mit den Neuverpflichtungen von Arne Hölter und dem deutschen Nachwuchstalent Jannik Xu gefolgt. In diesem Fall hatte man aber so einen Ausnahmefall. „Wenn man die Chance hat solch einen Spieler für ein finanzierbares Budget zu bekommen“, so Team Manager Dieter Lorenz, „dann muss man sie nutzen und von seinem Konzept einmal abweichen, denn so oft bieten sich einem diese Möglichkeiten nicht.“ Mit der Verpflichtung von Fedor Kuzmin konnten die Celler den Abgang ihrer letztjährigen Nummer eins, Philipp Floritz, zu Hertha BSC mehr als kompensieren.

Mit der aktuellen Nr. 2 der Internationalen Challenger Tournament Series sollte man dem Ziel, Klassenerhalt in der eingleisigen 2. Bundesliga, ein großes Stück nähergekommen sein. Team Manager Dieter Lorenz prognostiziert für die nächste Saison sogar ein wesentlich besseres Abschneiden: „Unter der Voraussetzung, dass wir immer mit bester Mannschaft antreten können, haben wir eine realistische Chance am Ende einen Platz im vorderen Mittelfeld in der 2. Bundesliga zu belegen.“

Text: Team 1. Herren

 

Geschichte von Fakel Orenburg

Der Verein wurde am 20. Oktober 2001 gegründet und stieg 2004 in die erste russische Liga auf. Gleich im ersten Jahr gewann er die Meisterschaft. 2005 spielte er zum ersten Mal international und wurde auf Anhieb Zehnter. Im Jahr 2006 gewann er erstmals das Double aus Meisterschaft und Pokal. Dieser Erfolg konnte 2008 wiederholt werden. 2011 gewann Gazprom Fakel Orenburg zum vierten Mal die russische Meisterschaft und debütierte in der European Champions League, dabei kam Orenburg auf Anhieb ins Finale. Den endgültigen Durchbruch schaffte der Verein 2012, als er sowohl die russische Meisterschaft wie auch die European Champions League gewann. 2013 schaffte das Team in einem knappen Endspiel gegen Chartres ASTT die Titelverteidigung.[1] 2015 gewann Orenburg in den Finals gegen Borussia Düsseldorf (1:3, 3:0) erneut den Titel. 2016 scheiterte man im Halbfinale, wie schon im Finale 2014, an AS Pontoise-Cergy TT. 2013 und 2015 gewann der Verein weitere Male die russische Meisterschaft, während man 2014 und 2016 UMMC Verkhnaya Pyshma unterlag, dessen Spitzenspieler Jun Mizutani zur Saison 2016/17 von Orenburg verpflichtet wurde.[2] Mit dieser neuen Besetzung gewann Orenburg 2017 zum vierten Mal die Champions League.

2007 wurde in Orenburg ein Tischtennis-Leistungszentrum errichtet.

Mannschaft seit 2013/2014

  1. Dimitrij Ovtcharov
  2. Wladimir Samsonow
  3. Alexei Smirnow
  4. Fedor Kuzmin

Mannschaft 2016/2017

  1. Jun Mizutani
  2. Dimitrij Ovtcharov
  3. Wladimir Samsonov
  4. Alexei Smirnow
  5. Fedor Kuzmin

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