3. Bundesliga: Knapper Sieg gegen Velbert trotz Verletzungsdrama um Floritz

30.01.2018

Der TuS Celle 92 konnte am vergangenen Wochenende zwei wichtige Siege feiern. Während das Auswärtsspiel in Schwarzenbek als Pflichtsieg abgestempelt werden kann, vollbrachten die Herzogstädter am Sonntag in der Altstädter Schule ein wahres Meisterstück.

In Schwarzenbek begann man mit zwei Siegen in den Doppelspielen. Gegen das Geschwisterpaar Spreckelsen/Spreckelsen hatten Hippler/Hohmeier wenig Probleme und gewannen 3:1. Ebenfalls siegreich, wenn auch deutlich knapper, gingen Floritz/Meissner vom Tisch, die im Entscheidungssatz sogar Matchbälle abzuwehren wussten.

Im oberen Paarkreuz merkte Floritz schnell, dass er nach der Einnahme von Antibiotika nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Dennoch besiegte er beide Kontrahenten mit 3:1. „Ich habe schon am Samstag gemerkt, dass ich nicht ganz fit bin, aber wir sind aktuell nur zu viert, da musste ich dann durch.“, bemerkte Floritz.
Etwas unglücklich sah Tobias Hippler in seinem Einzel gegen Hartmut Lohse aus. Schon im Hinspiel war zu erkennen, dass er mit dem Spielsystem seines Gegners Probleme zu haben scheint. So auch im Rückspiel, ein 0:3 war die Konsequenz. Das zweite Paarkreuz hatte derweil keine Probleme, die Siegpunkte zu ergattern. Sowohl Cedric Meissner, als auch Nils Hohmeier siegten in drei Sätzen.

„Das 6:1 in Schwarzenbek war ähnlich deutlich zu erwarten, morgen wird es schwerer.“, prognostizierte Dieter Lorenz nach dem Spiel. Wie so häufig, sollte er recht behalten.

Weit über 100 Zuschauer fanden am Sonntag den Weg in unsere geliebte Halle der Altstädter Schule zum Spitzenspiel gegen die SV Union Velbert. All diejenigen, die sich gegen eben diesen Weg entschieden hatten, verpassten ein Spektakel, dem es an nichts mangelte:

Nachdem die Doppelspiele mit zwei Siegen bereits die gewohnte Euphorie entfachten, mussten die Celler Fans und Spieler im vorderen Paarkreuz einen herben Dämpfer hinnehmen. Tobias Hippler gelang es nicht, den langjährigen Nationalspieler Lars Hielscher ein weiteres Mal niederzuhalten und auch Floritz schwächelte. Nachdem er sich von einem 0:2 Rückstand zu erholen schien und sich im wahrsten Sinne des Wortes in den fünften Satz schleppte, war er dann körperlich und mental nicht mehr in der Lage, diesen zu einem positiven Ende zu führen – 8:11 lautete der Endstand.

Den 2:2 Pausenstand wandelte unser hinteres Paarkreuz zum Glück in ein 4:2. Nils Hohmeier hatte kaum Probleme mit seinem vorhandorientierten Gegner namens Karl Walter und gewann abermals in drei Sätzen. Gegen den letztjährigen Zweitligaspieler Brosig zeigte Cedric Meissner derweil am Nebentisch eine enorm starke Performance und schickte ihn mit 3:1 von der Platte.

Dieses Mal war es dann nicht die Leistung unserer Spieler, sondern eine Hiobsbotschaft, die die Euphorie in der Halle sichtlich bremste. Philipp Floritz war körperlich nicht in der Lage, ein weiteres Spiel zu bestreiten und gab im so wichtigen Spitzeneinzel die Hand, ohne einen einzigen Ball gespielt zu haben. So ergab es sich, dass Tobias Hippler und Nils Hohmeier gleichzeitig, wenn auch in verschiedenen Boxen, an den Tisch mussten. Die Zuschauer durften an beiden Tischen Spiele auf allerhöchstem Niveau betrachten. Tobias Hippler, dem es nach seinen Niederlagen etwas am nötigen Selbstbewusstsein mangelte, hatte schlussendlich knapp das Nachsehen und ließ den Gegner aus 4:4 verkürzen. Der Ausgang der Spiele im hinteren Paarkreuz sollte also über Sieg, Niederlage oder Unentschieden entscheiden.

Das Spiel zwischen Hohmeier und Brosig wurde vornehmlich in langen Rallyes geführt. Immer wieder gelang es Nils hierbei in Satzführung zu gehen, während Brosig ständig nachzog. Zur Freude aller Fans setzte sich Hohmeier aber mit 3:2 und 11:7 im letzten Satz durch, sodass Cedric Meissner die Chance hatte, die so wichtigen zwei Zähler einzutüten. Dies hat er mit Bravour (3:1) und versetzte die Altstädter Schule in Ausnahmezustand.

„Dieser Sieg war vergleichbar mit dem letztjährigen Heimspiel gegen Hamm oder dem Pokal-Achtelfinale. So laut haben wir die Zuschauer ganz selten gehört.“, freute sich Frank Schönemeier, nicht ohne einen Hinweis auf unser nächstes Heimspiel: „In zwei Wochen spielen wir zu Hause gegen Brackwede. Wir hoffen, dort einen weiteren Schritt gehen zu können.“

Text: Team 1. Herren
Fotos: Philip Loeper

Aktuelles & Termine

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Cedric Meissner zum Trainingscamp in Shanghai: Vom 08. – 24. August wird er zusammen mit anderen Jugendspielern für die Olympischen Spiele trainieren, die vom 6.-18. Oktober stattfinden.

Neben Ovtcharow sind u.a. auch Hippler und Hohmeier vom 14. – 19. 08. bei der  ITTF World Tour Bulgarian Open dabei.

Staffelsitzungen Bezirksklasse und tiefer ab 20.08.18

 

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