3. Bundesliga: TuS Celle 92 will am Wochenende die Herbstmeisterschaft sichern

06.12.2017

Die Tischtennis Mannschaft der 3. Bundesliga Nord des TuS Celle 92 spielt am Samstag, dem 9. Dezember 2017 ab 16.00 Uhr gegen den Tabellenvierten TTC Ruhrstadt Herne in Herne und am Sonntag, dem 10. Dezember 2017 ab 14.00 Uhr gegen den Angstgegner der Celler,den TSV Schwarzenbek. Falls in Herne gewonnen wird, kann man im Heimspiel gegen Schwarzenbek die Herbstmeisterschaft sichern. Allerdings sind beide Spiele alles andere als leicht.

In Herne wartet auf die Celler Mannschaft ein junges Multi-Kulti-Team mit dem sechzehnjährigen US-Amerikaner Kanak Jha, dem 17-jährigen Russen Lev Katsmann, dem 27-jährigen Serben Uros Gordic und dem 22-jährigen Schweden Johan Hagberg. Zusätzlich sind in der Mannschaft noch zwei gebürtige Chinesen aus Aserbeidschan gemeldet, die bisher aber noch nicht zum Einsatz kamen. Nach Informationen der Celler sollen sie auch am Samstag nicht dabei sein.

Der bekannteste Spieler ist Kanak Jha, der bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro als jüngster Olmpiateilnehmer aller Zeiten im Herrentischtennis für Schlagzeilen sorgte. Bei der WM in Düsseldorf zeigte er wieder seine Leistungsstärke und gewann nach dem Gruppensieg in der Qualifikationsrunde gegen den Rumänen Adrian Crisan, der schon seit Jahren in der 1. Bundesliga aufschlägt. Mit seinen nur drei Niederlagen gehört Kanak zu den erfolgreichsten Spielern der 3. Bundesliga und ist in seinem ersten Spiel gegen Tobias Hippler deutlich favorisiert und das Spitzenspiel gegen Floritz wird sicher eines der besten der gesamten Liga sein. Auch der junge Russe Lev Katsman wird beiden alles abverlangen. Hier liegen die besseren Chancen aber auf der Celler Seite.

In den Einzeln vor der Pause wird die Celler Mannschaft wahrscheinlich nicht positiv abschneiden, Trainer Fran Schönemeier setzt daher wieder auf die Celler Doppelstärke: „Unsere beiden Doppel sind bisher noch ungeschlagen, während die Herner bisher nur leicht positiv da stehen. Während wir mit unseren zwei Stammdoppeln Flotitz/Meissner und Hippler/Hohmeier spielen hat die Herner Mannschaft schon mit 6 verschiedenen Doppelkombinationen gespielt. Daher hoffe ich, dass uns unsere Doppelstärke auch zur Pausenführung verhilft.“

Im unteren Paarkreuz gehört Uros Gordic, der in der letzten Saison noch im oberen Paarkreuz spielte und u.a. auch gegen Tobias Hippler gewann, mit seiner 7:3 Bilanz zu den stärksten Spielern in diesem Paarkreuz. Auch gegen Cedric Meissner, der von Spiel zu Spiel immer besser wird, wird es sicher ein spannendes Spiel.

Gegen den Schweden Johan Hagberg ist dem noch ungeschlagenen Celler Mannschaftsführer Nils Hohmeier ein weiterer Sieg zuzutrauen. Dazu Hohmeier: „In der letzten Saison haben wir gegen Herne unseren ersten Punkt abgegeben. Einen Tag danach folgte dann die knappe Niederlage in Hamm. Die Mannschaft wird alles tun, damit uns das dieses Mal nicht passiert. Nils wagte eine vorsichtige Prognose: „Obwohl wir die Stärke der Herner Mannschaft kennen, glauben wir doch, dass wir knapp als Sieger vom Tisch gehen können, falls Herne nicht die beiden gebürtigen Chinesen aus Asserbeidschan erstmalig einsetzt. Persönlich möchte ich auch gegen Johan Hagberg Revanche nehmen, der mich in Herne deutlich in 4 Sätzen besiegt hat. Wir wären mit einem knappen 6:3 oder 6:4 Erfolg hoch zufrieden.“

Falls Hohmeier`s Erwartungen erfüllt werden, geht es am Sonntag ab 14.00 Uhr in der Celler Halle um die Herbstmeisterschaft, denn bei einem Sieg wäre die Celler Mannschaft trotz des knappen Vorsprungs von zwei Punkten von Fulda aufgrund des hervorragenden Spielverhältnisses nicht mehr einzuholen.

Der Gegner Schwarzenbek wird die kurze Reise nach Celle auf einem Tabellenplatz zwischen 7 und 10 antreten, daher liegt die Favoritenrolle hier deutlich bei dem Celler Team. Der Celler Trainer Frank Schönemeier mahnt aber zur Vorsicht: „Schwarzenbek ist ähnlich stark wie der SV Siek einzuschätzen, den wir nur durch den Gewinn aller knappen Spiele besiegt haben. Außerdem haben wir viele überraschend deutliche Niederlagen hinnehmen müssen, sodass wir Schwarzenbek sicher als Angstgegner bezeichnen müssen. Eine von nur zwei Niederlagen bezogen wir auch in der letzten Saison gegen Schwarzenbek. Aber mit unserer bekannten Heimstärke glaube ich doch an einen Erfolg.“

Die Mannschaft aus Schwarzenbek spielt jetzt an Position zwei mit dem langjährigen erfolgreichen Zweitligaspieler Hartmut Lohse, der selbst gegen die starken Mannschaften aus Berlin und Herne ausgeglichen spielte. Es wird also eine schwere Aufgabe für Tobias Hippler. Die Nr. 2 der Gäste, Frederic Spreckelsen, lies durch einen Sieg über den Berliner Aydin im November aufhorchen und es kann sein, dass er seine alte Leistungsstärke jetzt wiedergefunden hat.

Im unteren Paarkreuz spielen die Gäste bisher deutlich erfolgreicher. Gegen den starken und athletischen Wegner will sich Cedric Meissner für die 14:12 Niederlage im 5. Satz der letzten Saison revanchieren Die Zuschauer dürfen gespannt sein, ob ihm das gelingt.

Besonders freuen dürfen sich die Celler Zuschauer aber auf ein Wiedersehen mit Sascha Nimtz. Ohne den ehemaligen Celler Spitzenspieler wäre die Celler Mannschaft nie zu der besten Mannschaft Niedersachsens geworden, sondern hätte die Oberliga nicht verlassen. Sascha hat auch die beste Bilanz aller Spieler aus Schwarzenbek.

Es steht also ein interessantes und spannendes Tischtennis Wochenende bevor. Falls es der Celler Mannschaft aber gelingt, an die bisherigen Leistungen anzuknüpfen, kann in der Altstädter Schule die Herbstmeisterschaft gefeiert werden und vielleicht beträgt der Vorsprung auf die Verfolger dann 4 Punkte, falls Fulda gegen Velbert verliert.

 

Text: Team 1. Herren
Fotos: Philip Loeper / Herbert Gade

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